Norimberga
Norimberga offre una grande quantità di eventi per tutti i gusti. Opera o balletto nel Teatro di Stato, cultura per i bambini ed eventi culturali in vari quartieri della città, cabaret etc. - il programma è enorme. Particolarmente popolari sono i numerosi festival musicali come il 'Rock in the Park', o il 'Bardentreffen', festival mondiale di musica, o i due concerti estivi di musica classica all'aperto, attraendo più di 100000 fan di musica nel Luitpold Grove per un picnic collettivo.
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Klavierabend Krystian Zimerman
KLASSIK‐WELTSTARS IN NÜRNBERG ERLEBENHörtnagel Konzerte Nürnberg — Meisterkonzerte Saison 2026/271. Meisterkonzert: Klavierabend Krystian ZimermanTechnische Brillanz mit Tiefgang. Viele Karrieren beginnen mit großen Wettbewerbserfolgen — auch die von Krystian Zimerman, der schon kurz nach dem Sieg beim Chopin‐Wettbewerb 1975 zu einem der bevorzugten Pianisten von Größen wie Leonard Bernstein und Herbert von Karajan wurde. Bis heute als einer der größten Pianisten seiner Generation gefeiert, hat Zimerman schon lange das Virtuosenkarussell gegen wenige, dafür umso akribischer vorbereitete Auftritte eingetauscht. Und wenn auch die Details seiner präzise kuratierten Programme erst spät feststehen, erlebt man immer die fantastische Bandbreite von Zimermans spieltechnischer Exzellenz im Dienste intensiver kreativer Auseinandersetzung mit den Werken.Man kann sich daher glücklich schätzen, dass die Nürnberger Meistersingerhalle zu jenen Orten gehört, deren Eigenheiten Krystian Zimerman genau vermessen hat – und die er auch 2026 mit einem seiner wenigen Konzerte beehrt. Bereits 2023 eröffnete er hier die Hörtnagel‐Meisterkonzerte mit einem Auftritt, nach dem das Publikum aus dem Staunen nicht herauskam, wie die Nürnberger Nachrichten schrieben: „Was Krystian Zimerman hier allein durch Anschlagskunst und Pedaleinsatz an Klangwirkung erzielt, ist atemberaubend.“Krystian Zimerman, KlavierDas Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.EUR 92,- / 84,- / 77,- / 67,- / 51,- / 44,- / 36,-Öffnung des Hauses: 18.30 UhrEinlass in den Großen Saal: 19.00 UhrErmäßigte Einzelkarten:Für die Meisterkonzerte gibt es je nach Verfügbarkeit ein begrenztes Kartenkontingent für Schüler*innen und Studierende bis 27 Jahre ab Kategorie 3. Ermäßigte Karten können für 15 EUR über unseren Online‐Shop erworben werden.Beim Einlass sind ein Ermäßigungsnachweis und ein Ausweisdokument unaufgefordert vorzuzeigen. Rentenausweise berechtigen nicht zu einer Ermäßigung. Schwerbehinderte Personen, die eine Begleitperson mitnehmen dürfen (Merkzeichen B), erhalten für diese Begleitperson eine kostenfreie Eintrittskarte ab Kategorie 2 über das Kartenbüro.Der Verkauf von Karten für Rollstuhlfahrer*innen erfolgt, nach Verfügbarkeit, ausschließlich über das Kartenbüro der Hörtnagel Konzerte Nürnberg: Tel. 0911 — 55 80 03, info@konzerte‐hoertnagel.de Bitte beachten Sie, dass die Rollstuhlfahrerplätze ausschließlich Rollstuhlfahrern und ihrer Begleitperson vorbehalten sind.Abonnenten der Hörtnagel Konzerte Nürnberg erhalten bei Buchung von Einzelkarten im Kartenbüro der Hörtnagel Konzerte Nürnberg einen Rabatt von 15%.Fotonachweis: Krystian Zimerman | Foto © Bartek Barczyk
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Konzerthausorchester Berlin, Joana Mallwitz & Gautier Capuçon
KLASSIK‐WELTSTARS IN NÜRNBERG ERLEBENHörtnagel Konzerte Nürnberg — Meisterkonzerte Saison 2026/278. Meisterkonzert: Konzerthausorchester Berlin & Joana Mallwitz & Gautier CapuçonMit allen Sinnen. Spätestens seit ihrem gefeierten Debüt bei den Salzburger Festspielen 2020 mit Mozarts „Così fan tutte“ zählt sie zu den international herausragenden Dirigentinnen. Nach ihren überaus erfolgreichen Jahren am Staatstheater Nürnberg euphorisiert sie die Musikwelt Berlins als Chefdirigentin des Konzerthausorchesters.Mallwitz schätzt die Offenheit des traditionsreichen Klangkörpers: „Es gibt einen guten Grundstock an Risikobereitschaft, Offenheit und Neugier – das gefällt mir.“ Schon vor ihrem Einstand lernte sie das Orchester bei Gastdirigaten kennen, unter anderem mit Werken von Tschaikowsky, dessen Musik sie besonders liebt. „Da ist zum einen dieser traditionelle, dunkle, mittelstimmige Klang, mit großer Wärme, tragendem Cantabile, auch mit Herbheit“, beschreibt Mallwitz die Orchesterkultur. „Gleichzeitig haben sie eine sehr frische Musizierweise, eine große Liebe zu Detail, Tempo und Artikulation. Das ist eine Kombination, die ich überall beim Musizieren suche.“Ein ideales Profil für Tschaikowskys emotionsgeladene 5. Symphonie ebenso wie für Dvořáks kraftvolles, melodienreiches Cellokonzert. Dieses zählt zu den Herzenswerken des französischen Starcellisten Gautier Capuçon, der für seine Ausdruckstiefe, Intensität und kantable Linienführung gefeiert wird – Qualitäten, die diesem Konzert in besonderer Weise widerspiegelt.Besetzung:Gautier Capuçon, VioloncelloJoana Mallwitz, DirigentinKonzerthausorchester BerlinProgramm:Antonín Dvořák, Cellokonzert h‐Moll op. 104Peter Tschaikowsky, Symphonie Nr. 5 e‐Moll op. 64EUR 119,- / 112,- / 99,- / 87,- / 69,- / 58,- / 47,-Öffnung des Hauses: 18.30 UhrEinlass in den Großen Saal: 19.00 UhrFotonachweis: Joana Mallwitz | Foto © Simon Pauly
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Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium — Kantaten I‐III,VI
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist für den Windsbacher Knabenchor weit mehr als ein Repertoirestück: Es gehört sozusagen zu seiner musikalischen DNA. Schon die ersten Akkorde und das innige „Jauchzet frohlocket“ schlagen das Publikum jedes Jahr aufs Neue in ihren Bann. Gleich viermal führen die Windsbacher diesen Publikumsmagneten auf, dessen Kantaten I‐III und VI in Nürnberg, Weikersheim, Ansbach und Bayreuth zu hören sind. Die Musik, ohne die für viele Menschen Weihnachten undenkbar ist, wird in diesem Jahr zusammen mit dem französischen Barockorchester Le Concert Lorrain aufgeführt. Auch bei diesen bekannten Klängen gleicht kein Konzert dem anderen, wofür auch die Auswahl der Solisten sorgt. Freuen darf sich das Publikum unter anderem auf den Countertenor Benno Schachtner.
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Orff: Carmina Burana, Strauss: Till Eulenspiegel, Braunfels: Adventskantate
O Fortuna – drei Meisterwerke, drei KlangweltenEin außergewöhnlich vielversprechendes Konzertprogramm zum Adventsbeginn: Drei große Komponisten des musikalisch so reichen Übergangs von der Spätromantik zur Moderne erzählen von hoffnungsfroher Erwartung, von grimmigem Humor und von Lebenslust trotz aller Ungewissheit.Walter Braunfels’ berührende „Adventskantate“ – Zeichen der Hoffnung in düsterer Zeit. Diese Nürnberger Erstaufführung erinnert an ein Jahrhunderttalent, einst gefeiert wie Richard Strauss, von den Nazis verfolgt und danach fast vergessen.Richard Strauss’ „Till Eulenspiegel“ porträtiert den legendären Schelm mit schillernden Klangfarben, virtuoser Dynamik und überschäumender Energie – ein Tongedicht voller Witz und Überraschungen.Krönender Abschluss: Carl Orffs „Carmina Burana“! Archaische Wucht, rhythmische Kraft und mitreißende Chorsätze entfesseln ein musikalisches Feuerwerk zwischen Schicksal, Lebenslust und Leidenschaft. Der Hans Sachs Chor Nürnberg, die Chorklassen der Wilhelm‐Löhe‐Schule (Einstudierung: Gerit Puschke), Mitglieder des Hamburger Oratorienchors und renommierte Solist:innen gestalten unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt dieses fesselnde Programm.Mitwirkende:Chloé Morgan, SopranTaeseok Oh, TenorCarl Rumstadt, BaritonHans‐Sachs‐Chor NürnbergChorklassen der Wilhelm‐Löhe‐Schule (Einstudierung Gerit Puschke)Mitglieder des Hamburger OratorienchorsSinfonieorchester der Hochschule für Musik NürnbergGuido Johannes Rumstadt, LeitungFoto Hans‐Sachs‐Chor: David Klumpp
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Bamberger Symphoniker & Vladimir Jurowski
KLASSIK‐WELTSTARS IN NÜRNBERG ERLEBENHörtnagel Konzerte Nürnberg — Meisterkonzerte Saison 2026/273. Meisterkonzert: Bamberger Symphoniker & Vladimir JurowskiAuf dem Gipfel. „Es war ein Triumph, wie ihn ein römischer Imperator nicht schöner wünschen konnte.“ Mit diesem Eindruck ging Hugo Wolf 1892 aus der Uraufführung der 8. Symphonie Bruckners hervor, einem Werk, um dessen Premiere sein Schöpfer über Jahre hinweg gerungen hatte. Die Begeisterung seiner Mitmenschen war Balsam für Bruckner, den Aufsteiger aus einfachen Verhältnissen, zu Internatszeiten von der Orgel entzündet und erst im reifen Alter zum Komponieren für Orchester übergegangen. Im streitlustigen Wien des späten 19. Jahrhunderts waren Bruckners Symphonien mysteriöse Monolithe, voll von handwerklichem Können und zugleich durchdrungen von rätselhafter spiritueller Vision, die Maß und Form zu sprengen suchte.Seiner gigantischen Orchesterbesetzung entlockt Anton Bruckner ehrfurchtgebietende Klanggewalt ebenso wie sternfunkelnde Nachtstimmung und innigste Bläserchoräle. So bleibt Bruckners letzte vollendete Symphonie eine Herausforderung für die ausführenden Orchester und die Persönlichkeit am Pult. Stardirigent und Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Vladimir Jurowski, widmet sich diesem gut 80‐minütigen Koloss, dessen Anlage er mit einem Musikdrama in drei Akten vergleicht, in dessen weit ausschwingendem langsamen Satz Bruckner transzendiere, „wo die irdische Liebe endet und die göttliche Liebe beginnt.“Mit den Bamberger Symphonikern, die 2026 ihr 80‐jähriges Bestehen feiern, hat Jurowski einen Exzellenzklangkörper mit ausgewiesener Bruckner‐Expertise vor sich. Man darf sich auf ein musikalisches Ereignis der Extraklasse freuen! Besetzung:Vladimir Jurowski, DirigentBamberger SymphonikerProgramm:Anton Bruckner, Symphonie Nr. 8 c‐Moll WAB 108Das Konzert findet ohne Pause statt.EUR 109,- / 103,- / 93,- / 79,- / 65,- / 54,- / 43,-Öffnung des Hauses: 18.30 UhrEinlass in den Großen Saal: 19.00 UhrFotonachweis: Vladimir Jurowski | Foto © Drew Kelly
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Klavierabend Khatia Buniatishvili
KLASSIK‐WELTSTARS IN NÜRNBERG ERLEBENHörtnagel Konzerte Nürnberg — Meisterkonzerte Saison 2026/276. Meisterkonzert: Klavierabend Khatia BuniatishviliKeine Kompromisse. Es klingt so einfach: Sie habe immer schon Klavier spielen wollen, erklärt die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili den Beginn ihrer großen Laufbahn. „Mit drei saß ich zum ersten Mal am Klavier, mit fünf habe ich nach Noten gespielt, mit sechs war mir klar, ich wollte Musikerin werden – und ich habe nie daran gedacht aufzuhören.“ Warum auch aufhören, wenn man auf den Schwingen des Flügels schon mit sechs Jahren zum ersten Auftritt als Solistin mit Orchester und als Zehnjährige auf die erste Europatournee schwebt?Ungeachtet der glanzvollen Öffentlichkeit eines Weltstars hat sie sich ihre Spontaneität und Impulsivität bewahrt – Eigenschaften, die besonders in ihren Soloabenden deutlich hervortreten. Dort sucht ihre inzwischen berühmte Expressivität, keine Kompromisse. Die Komposition ihres Konzertprogramms ist für die Künstlerin eine höchst individuelle Angelegenheit. „Die Partitur ist wie ein Brief, um die Verbindung zwischen dem Komponisten und mir selbst herzustellen“, sagt sie. „In der Musik lassen sich Emotionen und Gedanken nicht verstecken – man kann nicht lügen.“„Eines der besten Klassikkonzerte dieser Saison, eine jener seltenen Sternstunden, die vom Publikum begeistert und mit Standing Ovations bejubelt wurde“, rühmte Thomas Heinold in den „Nürnberger Nachrichten“ ihren Klavierabend bei Hörtnagel im März 2025. Willkommen zurück, Khatia Buniatishvili!Besetzung:Khatia Buniatishvili, KlavierProgramm:Robert Schumann, Fantasie C‐Dur op. 17Johannes Brahms, Rhapsodie g‐Moll op. 79 Nr. 2, Intermezzo Es‐Dur op. 117 Nr. 1, Intermezzo b‐Moll op. 117 Nr. 2, Intermezzo A‐Dur op. 118 Nr. 2Frédéric Chopin, Scherzo Nr. 2 b‐Moll op. 31Sofia Gubaidulina, Lied des Fischers (aus „Musical Toys“ für Klavier)Sergej Prokofjew, Klaviersonate Nr. 7 B‐Dur op. 83Das Konzert findet ohne Pause statt.EUR 92,- / 84,- / 77,- / 67,- / 51,- / 44,- / 36,-Öffnung des Hauses: 18.30 UhrEinlass in den Großen Saal: 19.00 UhrFotonachweis: Khatia Buniatishvili| Foto © Jennifer Taylor
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Kammerakademie Potsdam, Emmanuel Pahud & François Leleux
KLASSIK‐WELTSTARS IN NÜRNBERG ERLEBENHörtnagel Konzerte Nürnberg — Meisterkonzerte Saison 2026/276. Meisterkonzert: Kammerakademie Potsdam Emmanuel Pahud & François Leleux Italienisch inspirierte Leichtigkeit. Seit 2025 steht mit François Leleux nicht nur ein temperamentvoller Dirigent, sondern zugleich ein exzellenter Oboist an der Spitze des Orchesters. Leleux, der mit Ensembles wie der Camerata Salzburg und dem Orchestre de Chambre de Paris verbunden ist, beschreibt die Zusammenarbeit mit den Potsdamern als Glücksfall – als Begegnung musikalischer Seelen auf gleicher Frequenz.Nach ihrem fulminanten Auftritt 2023 in Nürnberg präsentiert sich die Kammerakademie Potsdam mit einem Programm voller italienisch inspirierter Leichtigkeit. Es erklingt Mozarts übermütiges, gesanglich perlendes Konzert KV 314, das ursprünglich als Oboenkonzert entstand. Erst später bearbeitete Mozart das Werk für Flöte, wodurch es seine bis heute populäre Gestalt erhielt. Beim Meisterkonzert liegt die Solopartie in denHänden von Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, ausgewiesener Mozart‐Kenner und langjähriger Kammermusikpartner von François Leleux, der alle Flötenkonzerte des Komponisten mit eigenen Kadenzen versehen hat.Musikalischen Schulterschluss suchen Pahud und Leleux im „Duo Brillant“ nach Motiven aus Rossinis Oper „Guillaume Tell“, zusammengestellt vom komponierenden Flötisten Jules Demersseman. Den schwungvollen Abschluss bildet Mendelssohns „italienische“ Symphonie – ein Werk von jugendlicher Euphorie, rhythmischer Brillanz und südlicher Farbigkeit.Besetzung:Emmanuel Pahud, FlöteFrançois Leleux, Dirigent und OboeKammerakademie PotsdamProgramm:Franz Schubert, Ouvertüre C‐Dur „Im italienischen Stil“Wolfgang Amadeus Mozart, Flötenkonzert Nr. 2 D‐Dur KV 314Gioachino Rossini, Guillaume Tell – Duo Brillant (arr. Demersseman für Flöte, Oboe und Orchester)Felix Mendelssohn, Symphonie Nr. 4 A‐Dur op. 90 „Italienische“EUR 99,- / 91,- / 82,- / 74,- / 56,- / 49,- / 41,-Öffnung des Hauses: 18.30 UhrEinlass in den Großen Saal: 19.00 UhrFotonachweis: Emmanuel Pahud| Foto © Josef Fischnaller
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Brahms: Ein deutsches Requiem
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45Wolfgang Rihm: Das Lesen der Schrift. 4 Stücke (2001‐2002) für OrchesterChloë Morgan — SopranDaniel Ochoa — BaritonBachchor St. LorenzFränkische KammerphilharmonieMichael Riedel — LeitungJohannes Brahms’ Ein deutsches Requiem ist keine Totenmesse im herkömmlichen Sinne. Hier werden nicht die Toten beklagt, sondern die Lebenden getröstet. Es ist eine bewegende Musik, die den Blick nach vorne richtet – kraftspendend wie eine feste Umarmung, „wunderbar, erschütternd und besänftigend“, wie Clara Schumann es formulierte. Dem Werk voran geht Wolfgang Rihms Das Lesen der Schrift. Es setzt einen kontrastierenden Akzent in zeitgenössischer Tonsprache. Rihm entwirft eine dunkle, verdichtete Klanglandschaft; introspektiv kreist die Musik um das Wort als existenzielle Erfahrung – tastend, intensiv und von großer innerer Spannung getragen. Momente von Einkehr und stiller Intensität leuchten auf: eher suchend als tröstend, eher fragend als gewiss.———————————— Die Eintrittskarte gilt auch als Fahrkarte im gesamten VGN‐Verbundgebiet (ab vier Stunden vor Konzertbeginn bis Betriebsschluss).ACHTUNG: Im Mittelschiff gibt es keine Einzelplatznummerierung!Sie buchen also nicht den exakt angeklickten Sitzplatz, sondern lediglich die Sitzreihe!
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J. S. Bach: Magnificat D‐Dur
J. S. Bach: Magnificat D‐Dur, Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61& Weihnachtsoratorium (KANTATE I) Anna Feith – SopranSchirin Hudajbergenova – SopranChristine Mittermair – AltMartin Platz – TenorManuel Krauss – BassBachchor St. LorenzNürnberg BarockMichael Riedel – LeitungLeuchtendes Herzstück dieses vorweihnachtlichen Konzertabends ist Johann Sebastian Bachs Magnificat in der D‐Dur‐Fassung. Mit seinen prächtigen Chören, virtuosen Solopartien und dem festlichen Glanz von Trompeten und Pauken zählt es zu den beliebtesten geistlichen Kompositionen Bachs. An seiner Seite: Die berührende Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ (BWV 61) und die erste Kantate des Weihnachtsoratoriums mit ihrem mitreißenden „Jauchzet, frohlocket!“ – Inbegriff weihnachtlicher Freude. Ein besonderes Highlight ist das hochkarätige Aufgebot renommierter Nürnberger Solistinnen und Solisten. Gemeinsam mit dem Bachchor St. Lorenz und dem jungen Ensemble Nürnberg Barock lassen sie die festliche Klangwelt Bachs lebendig werden.———————————— Die Eintrittskarte gilt auch als Fahrkarte im gesamten VGN‐Verbundgebiet (ab vier Stunden vor Konzertbeginn bis Betriebsschluss).ACHTUNG: Im Mittelschiff gibt es keine Einzelplatznummerierung!Sie buchen also nicht den exakt angeklickten Sitzplatz, sondern lediglich die Sitzreihe!
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Äneas Humm, Bariton & Daniel Heide, Klavier — "Heldenträume" Liederabend und Klavier solo
"Heldenträume"Was träumen Helden? Schubert, Grieg, Ullmann und Wagner erzählen in ihren Liedern von Sehnsucht, Grösse und dem leisen Zweifel hinter der starken Geste. Bariton Aeneas Humm und Pianist Daniel Heide gehören zu den gefragtesten Lied‐Duos ihrer Generation — ihre gemeinsamen Auftritte sind Ereignisse, die berühren und uns in ihren Bann ziehen.Aeneas Humm und Daniel Heide stellen Werke vor, die sie seit Beginn ihrer Karriere begleiten. Liedkunst auf höchstem Niveau: subtil, intensiv und voller menschlicher Wahrheit.Franz Schubert (1797–1828) Des Wanderers Nachtlied op. 80 Nr. 1 Der Wanderer op. 4 Nr. 1 Sylvia op. 106 Nr. 4‐ Klavier soloEdvard Grieg (1843–1907) Gruss op. 48 Nr. 1 Zur Rosenzeit op. 48 Nr. 5 Ein Traum op. 48 Nr. 6Clara Schumann (1819–1896) Ich stand in dunklen Träumen op. 13 Nr. 1 Der Mond kommt still gegangen op. 13 Nr. 4 Die Loreley WoOViktor Ullmann (1898–1944)Liederbuch des Hafis Vorausbestimmung Betrunken Unwiderstehliche Schönheit Lob des Weines‐ Klavier soloRichard Wagner (1813–1883)Wesendonck‐Lieder WWV 91 Der Engel Stehe still Im Treibhaus Schmerzen TräumeÄnderungen vorbehalten.Zu träumen bedeutet nicht, der Wirklichkeit auszuweichen — es bedeutet, ihr standzuhalten.Franz Schubert schrieb seine dunkelsten Lieder als Kranker, dem die Gesellschaft fremd geworden war. Edvard Grieg behauptete eine norwegische Tonsprache in einer Zeit politischer Unfreiheit. Clara Schumann komponierte gegen den Widerstand einer Epoche, die Frauen diese Stimme kaum zugestand. Richard Wagners Wesendonck‐Lieder sind das Protokoll einer unmöglichen Liebe — und der Keim, aus dem Tristan und Isolde entstehen sollte. Sie alle haben geträumt, wo andere schwiegen.Unter ihnen allen ragt Viktor Ullmann heraus — nicht nur als Künstler, sondern als Zeuge. 1942 wurde der Schüler Arnold Schönbergs nach Theresienstadt deportiert. Dort komponierte er weiter: Opern, Sonaten, Lieder. Sein Liederbuch des Hafis, vertont nach den Versen des persischen Dichters, ist ein Akt der Gegenwehr durch Schönheit — die Beschwörung von Rausch, Liebe und geistiger Freiheit unter den Bedingungen der Vernichtung. 1944 wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. Sein Werk hat überlebt. In diesem Programm erklingt es als das, was es ist: ein heroisches Zeugnis des menschlichen Geistes.Aeneas Humm, BaritonAeneas Humm, geboren 1995 in Richterswil, zählt zu den aufregendsten Bariton‐Talenten seiner Generation. Aufgewachsen am Zürichsee, begann er seine musikalische Laufbahn mit sechs Jahren als Mitglied der Zürcher Sängerknaben. Nach dem Studium an der Hochschule für Künste Bremen setzte er seine Ausbildung 2017–2019 an der renommierten Juilliard School in New York fort, wo er bei Edith Wiens studierte und in der Carnegie Hall debütierte.Humm vereint drei Sparten auf höchstem Niveau: Oper, Lied und Oratorium. Auf der Opernbühne gastierte er u. a. am Gran Teatre del Liceu Barcelona, an der Staatsoper Hamburg, am Theater an der Wien, an der Opera Roma sowie am Teatro La Fenice Venedig. Zu seinen prägenden Partien zählen Papageno (Zauberflöte), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Doktor Falke (Die Fledermaus) und Agrippa in John Adams' Antony and Cleopatra. Für die Saison 2026 stehen sein Rollendebüt als Heerrufer im Lohengrin am Teatro La Fenice sowie Beethovens 9. Sinfonie mit den Bamberger Symphonikern auf dem Programm.Als Liedsänger ist Humm bei bedeutenden Festivals präsent – Musikfest Bremen, Lucerne Festival, Concertgebouw Amsterdam, Tonhalle Zürich.Foto: Maurice HaasEr gilt als einer der vielseitigsten Vertreter seines Faches. Sein viertes Soloalbum Libertas (Rondeau Production, 2025) mit der Pianistin Doriana Tchakarova wurde von Presse und Rundfunk enthusiastisch gefeiert. 2022 erhielt er den Opus Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres; sein Album Embrace wurde vom BR Klassik zur CD des Jahres 2021 gekürt. Aeneas Humm lebt in Berlin.Daniel Heide, KlavierKaum ein Pianist versteht die Kunst des Liederabends so instinktiv wie Daniel Heide. Der in Weimar geborene Musiker zählt zu den gefragtesten Liedpianisten seiner Generation — ein Ruf, der sich in jahrzehntelanger Bühnenpartnerschaft mit Andrè Schuen, Christoph Prégardien, Konstantin Krimmel, Katharina Konradi und vielen anderen entfaltet hat. Von der Wigmore Hall London über das Concertgebouw Amsterdam bis zur Schubertiade Schwarzenberg ist Heide in den bedeutendsten Liedkonzertsälen und Festivals Europas zu Hause.Gemeinsam mit Andrè Schuen vollendete er 2024 bei Deutsche Grammophon eine vielbeachtete Trilogie der großen Schubert‐Liederzyklen. Der »Schwanengesang« wurde 2023 mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet, die »Winterreise« diente als Filmmusik für Alex Helfrechts preisgekrönten Animationsfilm »A Winter's Journey«. Auf CAvi‐Music erschienen zuletzt drei Soloalben mit Beethoven‐Sonaten — Zeugnis einer ebenso stillen wie konsequenten Auseinandersetzung mit dem Solo‐Repertoire, die Heide seit 2020 vertieft.Foto: Guido WernerAls Gründer des Formates »Der lyrische Salon — Liederabende auf Schloss Ettersburg« hat er seit 2011 eine der weltweit wenigen reinen Liederabend‐Reihen aufgebaut und in über hundert Konzerten am Leben gehalten. Am Klavier begleitet er nicht nur – er gestaltet, denkt mit, hört hin.