Nabucco: Arena di Verona

Verona, Arena di Verona

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Gesamtpreis
285

Über die Veranstaltung

Genießen Sie das emotionale Drama auf der Bühne und die Hitze der alten Steine, wenn Verdis große patriotische Oper die Arena di Verona mit familiären und politischen Dramen und unvergesslicher Musik füllt.

Es gibt kaum eine passendere Kulisse für dieses große Drama, in dem sich das Schicksal einer Nation in Verdis Partitur abspielt, einschließlich des 'Chors der hebräischen Sklaven' — ein historischer Schlachtruf in Italiens Kampf um die nationale Einheit und einer der beliebtesten Opernchöre der Welt.

Nabucco


'Nabucco ist eine Oper in vier Akten, die Giuseppe Verdi 1841 auf ein Libretto von Temistocle Solera komponierte. Das Libretto basiert auf einem Theaterstück von Auguste Anicet‐Bourgeois und Francis Cornu aus dem Jahr 1836 sowie auf den biblischen Büchern Daniel und Jeremia.

In einer Mischung aus Romantik und Politik spielen sich während des Angriffs des babylonischen Königs Nebukadnezar (Nabucco) auf Jerusalem persönliche Dramen ab. Die versklavten Israeliten singen den berühmten 'Chor der hebräischen Sklaven' — ein Auszug, der als inoffizielle Revolutionshymne der unter der Habsburger Herrschaft leidenden Norditaliener sofort zum Erfolg wurde — und gehen schließlich als Sieger hervor.

Akt 1: Die Israeliten von Jerusalem beklagen ihr Schicksal, während die Babylonier Jerusalem belagern. Sie hoffen, dass Fenena, Nabuccos Tochter, die als Geisel festgehalten wird, ihnen das Schlimmste von der Wut der Balbylonier ersparen kann.

Ismaele, der Sohn des Königs von Jerusalem, tritt ein, um zu warnen, dass die babylonische Armee siegreich ist, und Zaccaria, der Hohepriester, lässt Fenena in seiner Obhut. Fenena und Ismaele sprechen über ihre Begegnung in Babylon und ihre Liebe zueinander.

Fenenas kriegerische Schwester Abigaille stürmt an der Spitze eines Trupps babylonischer Soldaten in den Tempel. Abigaille verspricht Ismaele sein Leben und Gnade für sein Volk, wenn er ihre Liebe erwidert und ihr Gemahl wird. Ismaele lehnt ab, und der siegreiche Nabucco betritt den Tempel.

Zaccaria verflucht den babylonischen König als Gotteslästerer und droht, Fenena zu töten, aber Ismaele greift ein, um seine Geliebte zu retten, und bringt sie unverletzt zu ihrem Vater zurück. Die Israeliten verfluchen Ismaele, und Nabucco befiehlt, den Tempel zu plündern und dem Erdboden gleichzumachen.

2. Akt: In Babylon findet Abigaille ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass sie nicht die Tochter des Königs, sondern das Kind von Sklaven ist. Sie denkt daran, wie anders die Dinge hätten sein können, wenn Ismaele ihre Liebe erwidert hätte, schwört aber Rache an Nabucco und seinem Erben, Fenena.

Der Hohepriester des Baal tritt ein, um zu sagen, dass die Babylonier beschlossen haben, Abigaille den Thron anzubieten, da Fenena die israelitischen Gefangenen befreit hat.

Zaccaria betet um Gottes Führung in seinem Bestreben, die Babylonier zu bekehren, angefangen bei Fenena. Ein Palastberater eilt herbei, um der frisch bekehrten Fenena von den Gerüchten zu berichten, der König sei tot und Abigaille stehe kurz davor, den Thron zu besteigen.

Bevor Fenena fliehen kann, treten Abigaille und der Hohepriester des Baal ein, verurteilen die Israeliten zum Tode und fordern das königliche Zepter von Fenena, die sich ihrer Schwester widersetzt. Plötzlich taucht Nabucco auf und erklärt sich selbst zum König und Gott. Der König wird von einem Blitz erschlagen und wird wahnsinnig.

3. Akt: Abigaille wird zur Herrscherin von Babylon ernannt. Der Hohepriester drängt sie, den Hinrichtungsbefehl für die israelitischen Gefangenen zu unterzeichnen.

Nabucco tritt auf, und Abigaille beschwichtigt ihn, indem sie sagt, dass sie die Regentschaft übernimmt, bis er wieder gesund ist. Abigaille überredet Nabucco, das Urteil zu unterschreiben, und verhöhnt ihn dann mit der Tatsache, dass auch Fenenas Leben verwirkt ist. Nabucco versucht, das Dokument zu finden, das Abigailles Abstammung beweist, aber sie zerreißt es vor seinen Augen. Nabucco sucht Unterstützung bei den Wachen, muss aber feststellen, dass keiner von ihnen ihm treu bleibt.

Am Ufer des Euphrat ruhen sich die Israeliten von ihrer Zwangsarbeit aus und träumen davon, siegreich in ihre Heimat zurückzukehren.

Vierter Akt: Nabucco erwacht aus einem unruhigen Schlaf und hört, wie Fenena zu ihrer Hinrichtung geführt wird. Er versucht einzugreifen, stellt aber fest, dass auch er ein Gefangener ist. Nabucco betet zum Gott der Israeliten, um seine Tochter zu retten, und verspricht, dass er sich bekehren und sein ganzes Volk dazu bringen wird, dasselbe zu tun. Nabuccos Verstand kehrt zurück, und es gelingt ihm, seine Berater davon zu überzeugen, dass er wieder er selbst ist, und Truppen um sich zu scharen, die seiner Autorität treu sind.

Draußen geht Fenena in den Tod und wird als Märtyrerin gefeiert. Nabucco kommt gerade noch rechtzeitig und fordert die Zerstörung der Statue des Baal. Wie durch ein Wunder stürzt sie ein.

Abigaille nimmt Gift und gesteht im Sterben ihre Verbrechen, betet für die Vereinigung von Ismaele und Fenena und für die Vergebung durch den Gott der Israeliten. Nabucco befiehlt den Israeliten, nach Jerusalem zurückzukehren und ihren Tempel wiederaufzubauen. Er teilt nun ihren Glauben. Die Menge preist Gott für das Wunder, das sie erlebt hat.

Giuseppe Verdi


Giuseppe Verdi war ein italienischer Opernkomponist. Schon in jungen Jahren erhielt er mit Hilfe eines Mäzens eine musikalische Ausbildung und beherrschte bald die italienische Oper. In seinen 30er Jahren wurde er zu einem der einflussreichsten Opernkomponisten in der gesamten Klassikszene. Seine bekanntesten Opern sind Il Trovatore, Rigoletto und La Traviata. Außerdem konnte er sich mit den Einnahmen aus seinen erfolgreichen Opern als Gutsbesitzer etablieren und sich auf sein Privatleben konzentrieren. Doch schon bald kehrte er mit seinem neuen populären Werk Aida 1871 und drei Meisterwerken auf die Bühne zurück: Otello, Requiem und Falstaff.

Nützliche Informationen

Inbegriffen sind:
- Eintrittskarte für die Opernaufführung in der gewählten Kategorie
- zwei Monate lang kostenlosen und unverbindlichen Zugriff auf einen Premium‐Streamingdienst für klassische Musik
- selbstgeführte Audiotour durch Verona in englischer Sprache ohne Zusatzkosten für Sie

Programm

  • Verdi, Giuseppe – Nabucco
Programmänderung vorbehalten

Besetzung / Stab

Direttore
Daniel Oren (25/6 – 1, 7, 10, 23, 29/7 – 3/9)
Alvise Casellati (18/8)
Regia e Costumi
Arnaud Bernard
Scene
Alessandro Camera

Nabucco
Amartuvshin Enkhbat (25/6 – 23, 29/7)
Sebastian Catana (1/7)
Roman Burdenko (7, 10/7)
Luca Salsi (18/8 – 3/9)
Ismaele
Samuele Simoncini (25/6 – 1, 7, 10/7)
Riccardo Rados (23, 29/7 – 18/8 – 3/9)
Zaccaria
Rafał Siwek (25/6 – 7, 10/7 – 3/9)
Abramo Rosalen (1/7)
Michele Pertusi (23, 29/7 – 18/8)
Abigaille
Maria José Siri (25/6 – 29/7 – 18/8 – 3/9)
Ewa Plonka (1, 7, 10, 23/7)
Fenena
Francesca Di Sauro (25/6 – 1, 7, 10, 23/7)
Vasilisa Berzhanskaya (29/7 – 18/8 – 3/9)
Il Gran Sacerdote di Belo
Nicolò Ceriani (25/6 – 1, 7, 10/7)
Adolfo Corrado (23, 29/7 – 18/8 – 3/9)
Abdallo
Carlo Bosi (25/6 – 1, 7, 10, 23, 29/7 – 18/8)
Giacomo Leone (3/9)
Anna
Elisabetta Zizzo (25/6 – 1, 7, 10/7)
Elena Borin (23, 29/7 – 18/8 – 3/9)

ORCHESTRA, CORO E TECNICI DELLA FONDAZIONE ARENA DI VERONA
Maestro del Coro Ulisse Trabacchin

Bewertung

5.0 von 5

  • Changzhi G, 中国

    Sep 2014

    非常,非常棒!

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Adresse

Arena di Verona, Piazza Bra 28, Verona, Italien — Google Maps

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