Spiegel unserer Sorgen: Pariser Oper
Paris, Palais Garnier
Über die Veranstaltung
Diese von der Pariser Oper in Auftrag gegebene Weltpremiere wird von Mariame Clément inszeniert, die diesem reichen, chorischen Werk eine realistische Kulisse verleiht, die unsere heutige Gegenwart widerspiegelt.
Was verbindet Louise, die junge Kellnerin bei „La Petite Bohème“, Raoul, einen skrupellosen Deserteur, Gabriel, einen rechtschaffenen Mathematiklehrer, und den geheimnisvollen Désiré, der abwechselnd als Sprecher des Informationsministeriums, Straßensänger und Priester auftritt? Der „Sitzkrieg“ und die Katastrophe von 1940 werden von diesen Kindern der Katastrophe jeweils auf unterschiedliche Weise erlebt. Während sich ihre epische Reise auf den Straßen des Exodus entfaltet, tritt die Vergangenheit von Louises Mutter ans Licht und offenbart unerwartete Verbindungen zwischen den Figuren.
Der Komponist Hèctor Parra nimmt Pierre Lemaitres Bestseller Spiegel unserer Leiden und liefert eine lyrische Partitur, die Drama und Komödie verbindet. Seine Komposition schöpft gleichermaßen aus der französischen Oper des 20. und 21. Jahrhunderts wie aus dem realistischen Chanson der 1930er Jahre, dessen Echo noch heute in der urbanen Musik zu hören ist.
Besetzung / Stab
Hèctor Parra
Musik (1976)
Jean‐Luc Vincent
Libretto
Ingo Metzmacher
Dirigent
Mariame Clément
Regie
Étienne Pluss
Bühnenbild
Bianca Deigner
Kostümbild
Fabrice Kebour
Lichtdesign
Ching‐Lien Wu
Chorleiterin
Besetzung
Vannina Santoni
Louise
Léo Vermot‐Desroches
Désiré
Leigh Melrose
Raoul
Laurent Naouri
Monsieur Jules
Jérôme Boutillier
Fernand
Marie‐Andrée Bouchard‐Lesieur
Alice
Bastien Rimondi
Gabriel
Eugénie Joneau
Soeur Cécile
Julie Boulianne
Henriette Thirion
Yann Beuron
Monsieur de Varambon, Howsler
Das Orchester und der Chor der Pariser Oper
Ein Auftrag der Pariser Oper
Adresse
Palais Garnier, 8, rue du Scribe, Paris, Frankreich — Google Maps