Rituals: Pariser Opernballett
Paris, Opéra Bastille — Main Auditorium
Über die Veranstaltung
Drei ikonische Ballette auf der prestigeträchtigen Bühne der Opéra Bastille in Paris.
Serge Lifar, der vor 40 Jahren starb, destillierte seine neoklassische Kunst in Suite en blanc (1943). Dieses Werk des „reinen Tanzes“ ist für das Ballett der Pariser Oper fast zu einem Ritual geworden: Es zollt der französischen Schule Tribut und inspiriert sie zugleich bis heute.
Eine musikalische Partitur liefert einen einzigartig starken Impuls für choreografische Erfindung. Die hypnotische Musik von Ravels Boléro inspirierte Shahar Binyamini, einen bei der Batsheva Dance Company ausgebildeten Choreografen, zu einem körperlichen und fiebrigen Ballett, das nun in das Repertoire der Pariser Oper aufgenommen wird.
Ausgehend von den revolutionären Rhythmen aus Strawinskys Le Sacre du printemps schuf Pina Bausch 1975 ein zutiefst körperliches, hoch emotionales Werk, in dem das blutrote Kleid der Auserwählten und ihre von Erde befleckte Haut, die aus dem Chor der Tänzer hervortreten, ein archaisches Ritual heraufbeschwören und das Publikum in ihren Bann ziehen.
Besetzung / Stab
Künstler
Suite en blanc
Kreativteam
Serge Lifar
Choreografie
Édouard Lalo
Musik (1823‐1892)
Vello Pähn
Dirigent
Bolero X
Eintritt ins Repertoire
Kreativteam
Shahar Binyamini
Choreografie, Bühnenbild, Kostüm‐ und Lichtdesign
Maurice Ravel
Musik (1875‐1937)
Vello Pähn
Dirigent
Ofer Laufer
Lichtdesign
Le Sacre du Printemps
Kreativteam
Pina Bausch
Choreografie
Igor Stravinsky
Musik (1882‐1971)
Vello Pähn
Dirigent
Rolf Borzik
Szenografie, Kostüm‐ und Lichtdesign
Die Étoiles der Pariser Oper, Erste Solistinnen und Solisten und das Corps de Ballet
Das Orchester der Pariser Oper
Adresse
Opéra Bastille, Place de la Bastille, Paris, Frankreich — Google Maps