Nächtliche Korrespondenzen: Pariser Opernballett
Paris, Palais Garnier
Über die Veranstaltung
Literatur, Musik, Frauen und Liebesdreiecke: All diese Themen prägen das Werk von Cathy Marston, die sich bereits mit Figuren wie Clara Schumann und Jacqueline Dupré auseinandergesetzt hat. Für ihr Debüt an der Pariser Oper verbindet die britische Choreografin ihre Lieblingsthemen in einer neuen Kreation, die George Sand gewidmet ist.
Zu Musik von Philip Feeney erkundet sie die Leidenschaft zwischen der Schriftstellerin und Frédéric Chopin, die Mutter‐Tochter‐Beziehung und den künstlerischen Schaffensprozess.
In einem subtilen Wechselspiel von Entsprechungen erinnert ihre Kreation an Thierry Malandains Nocturnes (2014), ein Werk für 22 Tänzer, das sein Debüt im Repertoire der Pariser Oper gibt.
Thierry Malandain verbindet die für die Romantik charakteristischen Stimmungen und die Zerbrechlichkeit mit den Danses macabres des Mittelalters, um in diesem Ballett von ergreifender Melancholie den Lauf der Zeit und unsere Endlichkeit heraufzubeschwören.
Nocturnes
Aufnahme ins Repertoire
Kreativteam
Thierry Malandain
Choreografie
Frédéric Chopin
Musik (1810‐1849)
Jorge Gallardo
Kostümbild
Jean‐Claude Asquié
Lichtgestaltung
Kreation
Kreativteam
Cathy Marston
Choreografie, Dramaturgie und Libretto
Frédéric Chopin
Musik (1810‐1849)
Philip Feeney
Musik (1954)
Edward Kemp
Dramaturgie, Libretto
Patrick Kinmonth
Bühnenbild und Kostümbild
Martin Gebhardt
Lichtgestaltung
Mit den Étoiles, Ersten Solisten und dem Corps de Ballet der Pariser Oper
Adresse
Palais Garnier, 8, rue du Scribe, Paris, Frankreich — Google Maps