Mathilde Ortscheidt & The BanXhies: Salle Cortot
Paris, Salle Cortot — Main Hall
Über die Veranstaltung
An der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert war das europäische Musikleben von einem ständigen Wechselspiel der Einflüsse zwischen den Ländern geprägt. Italien spielte dabei eine zentrale Rolle: Als Geburtsort der Triosonate und des konzertanten Stils, vorangetrieben von Pionieren wie Corelli, etablierte es ein Modell der Ausgewogenheit und Klarheit. Diese Innovationen verbreiteten sich weit und beeinflussten England (man denke an Matteis, einen in London lebenden italienischen Geiger) sowie den deutschsprachigen Raum (mit Persönlichkeiten wie Georg Muffat und Johann Joseph Fux). Vivaldi, Caldara und Porpora griffen diese Ideen auf und fügten ihnen eine neue Ebene der Virtuosität und melodischen Ausdruckskraft hinzu, die durch die Entwicklung des Opernrepertoires noch weiter bereichert wurde. Auch die italienische Oper sollte fortan in ganz Europa triumphieren: Unter Händel passte sie sich brillant dem Geschmack des Londoner Publikums an. Begleitet von Mathilde Ortscheidts volltönender Stimme erwecken die vier Instrumentalisten von The BanXhies die ganze Lebendigkeit dieses Repertoires zum Leben.
Besetzung / Stab
Mathilde Ortscheidt, Mezzosopran
The BanXhies
Louise Acabo, Cembalo
Roxana Rastegar, Violine
Yaoré Talibart, Violine
Suzanne Wolff, Cello
Adresse
Salle Cortot, 78 rue Cardinet, Paris, Frankreich — Google Maps