Kammerorchester von Paris & Diego Ceretta: Théâtre des Champs‐Elysées
Paris, Théâtre des Champs-Élysées — Main Hall
Über die Veranstaltung
Das Orchestre de chambre de Paris würdigt zeitgenössische Komponistinnen anhand der koreanischen Komponistin Ehwa Hong.
Mehr als 250 Jahre nach ihrer Entstehung ist Mozarts „Sinfonia Concertante für vier Blasinstrumente“ nach wie vor von Geheimnissen umgeben. Die Stimmen gingen auf dem Weg zum Kopisten verloren, woraufhin der Komponist sich daran machte, sie neu zu schreiben. Von diesem Manuskript fehlt jedoch jede Spur, und die Herkunft der Partitur, die Ende des 19. Jahrhunderts „wieder auftauchte“, ist unklar. Die Solisten des Orchestre de chambre de Paris spielen diese von Levin rekonstruierte Fassung, in der eine Flöte zum Einsatz kommt. Auch Strawinsky griff für eines seiner frühen Werke, die auf dem nordamerikanischen Kontinent vollendeten „Danses concertantes“, auf die Konzertante‐Form zurück. Alle Orchestergruppen sind eingeladen, sich dem Tanz anzuschließen, und wetteifern miteinander in verspielten Soli mit unverwechselbaren klanglichen Identitäten. Von Mozart bis Strawinsky: Ein neues Werk von Ehwa Hong, im Auftrag des Orchestre de chambre de Paris komponiert, erforscht kulturelle Spiegelungen: Andersartigkeit, Einfluss, Komplementarität und Reflexivität über Kontinente hinweg.
Besetzung / Stab
Diego Ceretta, Leitung
Marina Chamot‐Leguay, Flöte
Ilyes Boufadden‐Adloff, Oboe
Fany Maselli, Fagott
Félix Roth, Horn
Adresse
Théâtre des Champs-Élysées, 15, Avenue Montaigne, Paris, Frankreich — Google Maps