Gounods „Faust“: Théâtre des Champs‐Elysées
Paris, Théâtre des Champs‐Élysées — Main Hall
Über die Veranstaltung
Das ikonische Werk der Romantik in Gounods Fassung.
Gounod brauchte fast zwanzig Jahre, um „Faust“ zu komponieren, da er sein Werk ständig überarbeitete. Der Musiker war 20 Jahre alt, als er Goethes Text entdeckte, und wie alle jungen Romantiker jener Zeit war er von der Geschichte fasziniert. Hier distanziert sich Gounod von den Konventionen der französischen Grand Opéra. Die Tragödie gewinnt an Intimität, die gesangliche Virtuosität ist geschmeidiger und wird von einer ausdrucksstarken Orchestrierung getragen. Debussy war der Ansicht, dass Gounods Kunst „einen Moment französischer Sensibilität verkörperte. Es ist Schönheit in ihrer ganzen Kraft, die im genau richtigen Moment mit verhängnisvoller und geheimnisvoller Stärke explodiert.“
In der Konzertfassung
Besetzung / Stab
Iván Ayón‐Rivas | Faust
Christian Van Horn | Mephistopheles
Angélique Boudeville | Marguerite
Aliénor Feix | Siebel
Michał Partyka | Valentin
Marie‐Laure Garnier | Marthe Schwerlein
Symphonieorchester der Republikanischen Garde
Bastien Stil | Leitung:
Chor der französischen Armee | Leitung: Aurore Tillac
Chor der Sorbonne‐Universität | Leitung: Frédéric Pineau
Adresse
Théâtre des Champs‐Élysées, 15, Avenue Montaigne, Paris, Frankreich — Google Maps