Die Opernkünstler und Clémence De Forceville (Violine) in Vivaldis Die vier Jahreszeiten und Ave Maria in Montmartre
Paris, Église Saint‐Jean de Montmartre
Über die Veranstaltung
Ein einmaliges Konzert im Herzen von Montmartre in der Kirche Saint‐Jean de Montmartre mit Vivaldis Die vier Jahreszeiten sowie faszinierenden Werken von Mozart und Schubert und einer Uraufführung von Hoffmann.
Les Artistes de l’Opéra: Exzellenz im Dienst der Musik
Vertreten durch Michèle Deschamps, Konzertmeisterin der PARIS OPERA und Präsidentin von All4Opera, und geleitet vom Cellisten Éric Zorgniotti. Das Ensemble setzt sich für klassische und geistliche Kompositionen ein und zeichnet sich durch sein gemeinsames Hören und seine künstlerische Sensibilität aus.
Clémence De Forceville: „eine der vielversprechendsten französischen Geigerinnen ihrer Generation“ — Daniel Barenboim
Ihre vielfältigen Tätigkeiten als Solistin, Kammermusikerin, Konzertmeisterin und Pädagogin machen sie zu einer versierten und vielseitigen Musikerin. Derzeit ist sie Erste Geigerin des Kammerorchesters Lausanne und unterrichtet am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris als Assistentin von Philippe Graffin.
1991 geboren, begann sie im Alter von 4 Jahren mit dem Geigenspiel und gewann mit 9 ihre ersten internationalen Wettbewerbe. Ausgebildet am CNSMD in Paris bei Olivier Charlier, anschließend in Deutschland bei Antje Weithaas und Mihaela Martin, profitierte sie in renommierten Meisterkursen (Ravinia, IMS Prussia Cove, Ozawa Academy…) von der Anleitung führender musikalischer Persönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Alfred Brendel, András Schiff und Miriam Fried.
Clémence trat als Solistin mit Orchestern wie der Philharmonie Baden‐Baden, der Philharmonie Brașov, dem Portugiesischen Nationalen Symphonieorchester, der Philharmonie Südwestfalen sowie dem Kammerorchester Paris, dem Katalanischen Kammerorchester, dem New Europe Chamber Orchestra und dem Ensemble United Strings of Europe auf, mit einem Repertoire von großen klassischen Konzerten bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen. Sie ist Gastkünstlerin bei zahlreichen Festivals (Folles Journées, La Roque d’Anthéron, Verbier, Flâneries Musicales de Reims, Jerusalem Chamber Music Festival, Sonoro, Musikfest Parisienne…) und steht mit renommierten Künstlern auf der Bühne: Renaud Capuçon, Philippe Graffin, Shani Diluka, Gérard Caussé, Gary Hoffman, David Kadouch, Anna Fedorova, Benedict Kloeckner, Adam Laloum und anderen. Als engagierte Kammermusikerin war sie Mitglied des Hieronymus Quartetts und des Sôra Trios, mit dem sie für Naïve die vollständigen Beethoven‐Trios aufnahm, ein von der internationalen Kritik gefeiertes Album (Choc Classica 2021).
Im Oktober 2025 veröffentlichte sie ihr erstes Sonatenalbum bei Évidence mit dem Pianisten Ismaël Margain, gewidmet Maurice Ravel und Mel Bonis, das begeistert aufgenommen wurde.
Als ehemalige Erste Geigerin des Orchestre de Chambre de Paris und des Orchestre National de Lille arbeitet sie regelmäßig als Gastkonzertmeisterin mit verschiedenen Ensembles und Orchestern in ganz Europa zusammen.
Sie spielt eine Geige von Lorenzo Storioni (1777), großzügig als Leihgabe von der Boubo‐Music Foundation zur Verfügung gestellt.
Antonio Vivaldi komponierte Die vier Jahreszeiten im Jahr 1725, ein meisterhaftes Werk der Barockmusik. Diese vier Violinkonzerte—Frühling, Sommer, Herbst, Winter—fangen die Veränderungen der Natur mit eindrucksvoller Lebendigkeit ein. Vivaldi schrieb vermutlich begleitende Sonette, die das Hörerlebnis mit Szenen von Vogelgesang, Stürmen und ländlichen Tänzen bereichern. Der Dialog zwischen der Solovioline und dem Orchester betont den erzählerischen Charakter und verlangt sowohl große technische Virtuosität als auch ein Gespür für Kontraste. Die anhaltende Anziehungskraft von Die vier Jahreszeiten liegt in ihrer modernen Zugänglichkeit, die sowohl erfahrene Liebhaber als auch Neueinsteiger gleichermaßen begeistert. Diese vollständige Konzertaufführung bietet die Gelegenheit, die Tiefe und Geschlossenheit dieses klassischen Meisterwerks neu zu entdecken.
In der bemerkenswerten Kirche Saint‐Jean de Montmartre, einer Verbindung aus Jugendstil und Innovation des frühen 20. Jahrhunderts, verspricht das Konzert einen Rahmen, der die Lebendigkeit der Musik noch verstärkt. Ihre Akustik fängt den homogenen Klang der Streicher perfekt ein und schafft ein immersives Erlebnis. Diese einzigartige Verbindung aus der Exzellenz der Solistin, der Meisterschaft des Ensembles und einem historischen Ort garantiert ein Konzert von seltener Schönheit, in vollkommener Harmonie zwischen Klang und Raum.
Künstler
| Violine: | Clémence de Forceville |
|---|---|
| Ensemble: | Les Artistes de l’Opéra |
Adresse
Église Saint‐Jean de Montmartre, 19 rue des Abbesses , Paris, Frankreich — Google Maps