Bruno Philippe, Thomas Dunford und Keyvan Chemirani: Salle Cortot
Paris, Salle Cortot — Main Hall
Über die Veranstaltung
Die Barockzeit war ein goldenes Zeitalter: Das Musizieren mit Freunden belebte den Alltag von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, und man zögerte kaum, Bearbeitungen beliebter „Hits“ zu spielen (die Komponisten selbst gingen mit gutem Beispiel voran und stellten Transpositionen ihrer Partituren für verschiedene Instrumentenkombinationen zur Verfügung). Die Theorbe erwies sich als ideales Instrument für diese Kreativität und wurde in der gesamten Gesellschaft hochgeschätzt. Die Instrumentenbaukunst entwickelte sich jedoch weiter, und – angespornt von Meistern wie Bach und Vivaldi – gewann das junge Cello allmählich an Boden gegenüber der ehrwürdigen Viola da Gamba, auch wenn es diese nicht vollständig verdrängte. Marin Marais führte die Viola da Gamba in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts zu ihrem Höhepunkt.
Thomas Dunford, Bruno Philippe und Keyvan Chemirani sind zweifellos Freunde durch die Musik. Sie öffnen nicht nur die Türen zu vergangenen Zeiten, sondern auch zur Gegenwart und zeigen, dass ihr Durst nach vielfältiger Musik auch heute noch so stark ist wie eh und je – wie beispielsweise ihre höchst persönlichen Interpretationen von Leonard Cohen und Barbara belegen, ganz zu schweigen von ihren eigenen Kompositionen.
Werke von MARAIS, BACH, FORQUERAY, VIVALDI, BARBARA, COHEN und Eigenkompositionen
Adresse
Salle Cortot, 78 rue Cardinet, Paris, Frankreich — Google Maps