Black Pearl: Meditationen für Josephine: Opéra National de Paris
Paris, Palais Garnier
Über die Veranstaltung
Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin Josephine Baker, die geliebte Künstlerin des Paris der Goldenen Zwanziger, war weit mehr als das. Da war auch ihre Liebe zu Frankreich, wo sie als Schwarze Frau eine Form der Befreiung fand, ihr Engagement im Widerstand und ihr Kampf für die Bürgerrechte.
Zum 120. Jahrestag ihrer Geburt eröffnet die Pariser Oper ihre Saison mit einer Hommage an sie in einer Inszenierung von Peter Sellars.
Black Pearl enthüllt die innere Welt hinter dem strahlenden Lächeln von Josephine Baker, die 2021 ins Panthéon aufgenommen wurde. Die jazzige Partitur von Tyshawn Sorey, der die Musiker des International Contemporary Ensemble auf der Bühne dirigiert, hebt den vorbildlichen und inspirierenden Kampf dieser Künstlerin hervor, die Stereotype umso mehr annahm, um sie zu hinterfragen und schließlich Freiheit innerhalb einer auferlegten Identität zu finden.
Besetzung / Stab
Tyshawn Sorey
Musik und Dirigent (1980)
Claudia Rankine
Libretto und Dramaturgie
Peter Sellars
Regie
Carlos Soto
Kostümbild
James F. Ingalls
Lichtdesign
Marc Urselli
Sounddesign
Michael Schumacher
Bewegungsregie
Besetzung
Julia Bullock
Joséphine Baker
Tyshawn Sorey
Klavier und Schlagzeug
Daniel Lippel
E‐Gitarre
Alice Teyssier
Flöte
Jennifer Curtis
Violine
Rebekah Heller
Fagott
Travis Laplante
Saxofon
International Contemporary Ensemble
Produktion entstanden an der Niederländischen Nationaloper, Amsterdam
Adresse
Palais Garnier, 8, rue du Scribe, Paris, Frankreich — Google Maps