Atlantic: Pasdeloup‐Orchester
Paris, Philharmonie de Paris — Grande Salle: Pierre Boulez
Über die Veranstaltung
Ein fesselndes Panorama der amerikanischen Musik, in dem Gershwin und die Werke der immer beliebter werdenden Komponistin Florence Price mit der berühmten „New World“-Sinfonie, die 1893 in New York uraufgeführt wurde, in Resonanz treten.
Während Florence Prices „Suite of Dances“ ihre Inspiration aus traditionellen südamerikanischen Melodien schöpft, konzipierte Augusta Read Thomas *Of Paradise and Light* als ein Stück, „in dem ein Strahl des Paradieses und des Lichts herabfällt, um einen Garten voller bunter Blumen zu erhellen“, und reihte ihr Werk damit in die Tradition von Barbers *Adagio* ein. Was Dvořáks „Sinfonie aus der Neuen Welt“ betrifft, so zitiert sie zwar nicht explizit afroamerikanische Melodien, fängt deren Geist jedoch zutiefst ein. Reich an einprägsamen Themen, markanten Klangfarben und Rhythmen, war sie ein sofortiger Erfolg: „Das Publikum applaudierte so lange, dass ich meinen Dank wie ein König von meiner Loge aus zum Ausdruck bringen musste“, erinnerte sich der Komponist nach der Uraufführung.
Programm
Florence Price
Suite of Dances
Florence Price
Night, arr. Benoît Coutris
Florence Price
An April Day, arr. Benoît Coutris
George Gershwin
Summertime
Augusta Read Thomas
Of Paradise and Light
George Gershwin
My Man’s Gone Now
Anonym
Wade in the Water – afroamerikanisches Spiritual
Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“
Besetzung / Stab
Pasdeloup‐Orchester
: Johanna Malangré, Leitung
: Mariamielle Lamagat, Sängerin
Adresse
Philharmonie de Paris, 221 avenue Jean Jaurès, Paris, Frankreich — Google Maps