Leonskaya, Elisabeth

Seit Jahrzehnten gehört die Russin Elisabeth Leonskaja zu den gefeierten großen Pianistinnen unserer Zeit. Ihr Klavierspiel bleibt ganz in der Tradition der großen sowjetischen Musiker, wie u.a. David Oistrach, Swjatoslaw Richter und Emil Gilels, denen es trotz schwierigster politischer Bedingungen stets um die Quintessenz der Musik ging. 1978 verließ Elisabeth Leonskaja die Sowjetunion, um Wahlwienerin zu werden. Ihr sensationeller Auftritt bei den Salzburger Festspielen 1979 markierte den Anfang einer großen Konzertkarriere im Westen.
Elisabeth Leonskaja trat als Solistin mit fast allen erstklassigen Orchestern der Welt auf, so z.B. mit den New Yorker Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Tschechischen Philharmonie. Sie arbeitete mit den großen Dirigenten ihrer Zeit zusammen wie Kurt Masur, Sir Colin Davis und Yuri Temirkanov. Elisabeth Leonskaja ist ein gern gesehener und regelmäßiger Gast bei den bedeutenden Sommerfestivals wie den Salzburger Festspielen oder dem Schleswig-Holstein Festival und ist in den Klavierreihen der großen musikalischen Zentren von Paris über Madrid, Barcelona, London, Edinburgh, München und Zürich bis Wien vertreten. Ebenso konzertierte sie bereits bei den Festspielen Europäische Wochen Passau.
Im Jahre 2006 wurde Elisabeth Leonskaja das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse für besondere Verdienste um die Kultur des Landes verliehen.

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