Kammerensemble Neue Musik Berlin



Der Impuls des Anfangs ist bis heute erhalten geblieben. Er hat sich im Laufe der nunmehr siebzehnjährigen Arbeit des Ensembles modifiziert, transformiert, ist jedoch niemals verloren gegangen. Dieser Impuls ist Unangepasstheit. Als sich zwischen 1987 und 1989 an der damals (Ost)Berliner Musikhochschule »Hanns Eisler« gleichgesinnte Studenten um Juliane Klein und Thomas Bruns zusammenfanden, um ein Ensemble für neue Musik zu gründen, wollten sie dem institutionellen Traditionsmief ihrer Ausbildungsstätte Eigenes entgegensetzen. Die Unangepasstheit, die keineswegs politisch sondern ästhetisch motiviert war, hatte für die Ensemblearbeit entscheidende Konsequenzen. Ausgehend von jenem Erlebnisaspekt, den die Musiker auf ihr Publikum übertrugen, verstanden sie das Konzert von Anfang an als Experiment.

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