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Damrau, Diana

Diana Damrau, © Photo: Michael Tammaro

Diana Damrau wurde in Günzburg/Donau (Deutschland) geboren und erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Würzburg bei Carmen Hanganu und in Salzburg bei Hanna Ludwig. Erste Engagements führten die Sopranistin über das Stadttheater Würzburg und das Nationaltheater Mannheim an die Oper Frankfurt. Sie gastierte an den Opernhäusern von München, Berlin, Dresden und Hamburg, trat bald auch in Wien, Brüssel, Washington und London sowie seit 2000 bei den Salzburger Festspielen auf. Renommierte Dirigenten wie Ivor Bolton, Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Christoph von Dohnányi, Adam Fischer, Nikolaus Harnocourt, Lorin Maazel, Zubin Mehta oder Peter Schneider begleiten ihren Weg auf der Opernbühne und dem Konzertpodium. Diana Damraus Repertoire reicht vom italienischen und französischen Fach (u. a. Gilda in Verdis Rigoletto) über hohe lyrische Partien des deutschen Repertoires bis zu zeitgenössischen Kompositionen (u. a. Die kleine Frau in der Uraufführung von Cerhas Der Riese vom Steinfeld und die Uraufführung von Maazels 1984). Als gefragte Mozart- und Strauss-Sängerin ist sie als Konstanze (Frankfurt, München, Wien 2006), Königin der Nacht (München, London, Salzburger Festspiele 2006), Zdenka (München), Sophie (Dresden, München, Wien), Zerbinetta (Dresden, Wien, London, Met New York 2005) und Aithra Die ägyptische Helena (Met New York 2007) zu hören. Daneben nehmen Liederabende einen großen Raum im Schaffen der Sängerin ein. Sie ist regelmäßiger Gast beim Kissinger Sommer und bei der Schubertiade Schwarzenberg sowie 2005 auch bei den Münchner und Salzburger Festspielen. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich gemeinsam mit dem argentinischen Bariton Iván Paley mit der Lied-Duo-Literatur und konnte solche Programme bereits in vielen Konzerten vorstellen.

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