Brendel, Alfred

Alfred Brendel legte extern an der Wiener Akademie die Staatsprüfung im Fach Klavier ab. 1950 zog er nach Wien, Anfang der 70er Jahre nach London.

Brendel ist v.a. durch seine Interpretationen der Klavierwerke von Franz Schubert, Beethoven, Arnold Schönberg und Franz Liszt bekannt. Er ist der erste Pianist, der Beethovens Klavierwerke komplett aufnahm. Auch als Liedbegleiter hat er sich einen Namen gemacht (u.a. mit Dietrich Fischer-Dieskau). In jüngster Zeit nahm er mit seinem Sohn und Cellisten Adrian Brendel die Cellosonaten von Beethoven auf. Für seine Aufnahmen bekam Brendel mehrfach den Deutschen Schallplattenpreis. 2004 wurde ihm der Ernst von Siemens Musikpreis verliehen. 1998 wurde Brendel Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker. Im Jahr 2005 ist er zum Ehrenbürger seines tschechischen Heimatortes Loučná nad Desnou ernannt worden. Er ist nicht nur Pianist, sondern schreibt und veröffentlicht auch Gedichte.

Alfred Brendel ist Träger des nach dem Komponisten Joseph Marx benannten Joseph-Marx-Musikpreises des Landes Steiermark (1980).

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