Adorján, Gabriel

Gabriel Adorján

Gabriel Adorján wurde 1975 in München geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahren. Er studierte bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik in München, bei Aaron Rosand am Curtis Institute of Music in Philadelphia und in der Meisterklasse von Igor Ozim an der Musikuniversität Wien und an der Musikhochschule Bern, wo er 2000 das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen bei Nicolas Chumachenco, György Kurtág und Sándor Végh teil.
Als Solist spielte er u. a. 1996 mit den Münchner Symphonikern im Herkulessaal der Residenz München Violinkonzerte von Max Bruch und Pjotr Tschaikowsky, 1997 mit dem Symphonieorchester Nowosibirsk in der Meistersingerhalle Nürnberg und 2000 mit dem Berner Symphonieorchester und der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Außerdem ist er Mitglied des Zürcher Klaviertrios. 1998 erhielt er den Prix Suisse im Internationalen Wettbewerb Genf (CIEM) und war 1999 Preisträger des Paganini-Wettbewerbs in Genua, 2001 wurde er mit dem "Bärenreiter-Urtext-Preis" beim ARD-Wettbewerb in München ausgezeichnet. Seit September 2001 ist Gabriel Adorján 1. Konzertmeister im Orchester der Komischen Oper Berlin.

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