Die vier Jahreszeiten in der Minoritenkirche in Wien

Wien, Minoritenkirche — Main Hall

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55

Über die Veranstaltung

Erleben Sie Kammermusik wie nie zuvor bei dieser erstaunlichen Aufführung von Meisterwerken Vivaldis in der bemerkenswerten Wiener Minoritenkirche.

Antonio Vivaldi


Antonio Vivaldi ist als Schöpfer der instrumentalen Konzertgattung und Vater der Orchestermusik in die Geschichte eingegangen. Er wurde am 4. März 1678 in Venedig geboren. Vivaldi war ein schwaches und kränkliches Kind, das an Asthma litt, was ihn jedoch nicht davon abhalten konnte, sich ganz der Musik zu widmen. Sein Vater, Giovanni Batista, ein professioneller Geiger, brachte seinem älteren Sohn Antonio das Geigenspiel bei. Mit seinem Vater traf der junge Antonio die besten Musiker Venedigs jener Zeit und gab Konzerte in den örtlichen Kirchen. Er arbeitete auch als Geigenlehrer und später als Musikdirektor im Waisenhaus Ospedalle della Pieta. In der Zwischenzeit komponierte er Konzerte, geistliche Werke und Vokalmusik, und 1713 erlangte er mit seiner geistlichen Chormusik große Anerkennung. Vivaldi wurde von der Welt der Oper gefangen genommen und arbeitete sowohl als Opernkomponist als auch als Impresario am Teatro San Angelo. Im Jahr 1717 erhielt er eine angesehene Stelle am Fürstenhof in Manua als Direktor der weltlichen Musik und arbeitete dort bis etwa 1720. In dieser Zeit komponierte er sein weltberühmtes Meisterwerk Die vier Jahreszeiten.

In den 1730er Jahren ging seine Karriere zu Ende, als seine Musik unmodern wurde und der große Komponist in Armut starb. Es dauerte zwei Jahrhunderte, bis die Welt Vivaldis Musik wiederentdeckte und neu bewertete, da sie nach seinem Tod in Vergessenheit geraten war. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden viele bis dahin unbekannte Werke entdeckt und eroberten sofort die Herzen der Musikliebhaber.

Programm

  • Vivaldi, Antonio – Four Seasons
Programmänderung vorbehalten

Künstler

Kammermusik: Wiener KammerOrchester

Das Wiener KammerOrchester wurde im Jahr 1946 gegründet. Der ehemalige Chefdirigent Carlo Zecchi und die Gastdirigenten Yehudi Menuhin und Sándor Végh waren für das Orchester besonders wichtige Partner. Chefdirigenten der jüngeren Vergangenheit waren Philippe Entremont (Ehrendirigent auf Lebenszeit), Ernst Kovacic, Christoph Eberle und Heinrich Schiff. Seit 2003 gibt es zusätzlich die Position des Associate Conductor, mit der Joji Hattori betraut ist.


Höhepunkte unter Heinrich Schiff waren u. a. die zyklischen Aufführungen aller Symphonien Beethovens im Jahr 2006 sowie 2008/09 sämtliche Schubert‐Symphonien im Wiener Konzerthaus und 2009 beim George Enescu Festival Bukarest. Im Mai 2008 wurde Stefan Vladar zum neuen Chefdirigenten des Wiener KammerOrchesters ernannt. In der Saison 2009/10 gibt das Orchester unter seiner Leitung einen Mendelssohn‐Bartholdy/Beethoven‐Zyklus im Wiener, für Herbst 2010 ist eine gemeinsame Deutschlandtournee fixiert und 2011 findet eine Fernost‐Tournee unter seiner Leitung statt.


Die Liste der prominenten Dirigenten, Solisten, Sängerinnen und Sänger beweist einmal mehr die internationale Bedeutung des Wiener KammerOrchesters: Heinz Holliger, Neville Marriner, Adam Fischer, Rudolf Barshai, Lidia Baich, Cecilia Bartoli, Elena Bashkirova, Elisabeth Batiashvili, Teresa Berganza, Ian Bostridge, Rudolf Buchbinder, Thomas Carroll, Gianluca Cascioli, Karel Mark Chichon, Jurek Dybal, Richard Egarr, Adrian Eröd, Isabelle Faust, Daniela Fally, Dietrich Fischer‐Dieskau, Ingrid Fliter, Reinhold Friedrich, Hélène Grimaud, Theodor Guschlbauer, Friedrich und Paul Gulda, Clemens & Veronika Hagen, Lynn Harrell, Janine Jansen, Kiri Te Kanawa, Angelika Kirchschlager, Patricia Kopatchinskaja, François Leleux, Elisabeth Leonskaja, Oleg Maisenberg, Xavier de Maistre, Viktoria Mullova, Gianandrea Noseda, Ernst Ottensamer, Emmanuel Pahud, Vasily Petrenko, Günter Pichler, Thomas Quasthoff, Julian Rachlin, Vadim Repin, Fazil Say, Benjamin Schmid, Peter Schmidl, David Stern, Richard Stoltzman, Antoine Tamestit, Uto Ughi, Maxim Vengerov, Stefan Vladar, Radovan Vlatkovic, Jörg Widmann, Hanna & Bruno Weinmeister sowie Thomas Zehetmair.



Violine: Furda, Leonard

Adresse

Minoritenkirche, Minoritenplatz 2a, Wien, Österreich — Google Maps

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