Palau de les Arts Reina Sofia: La noche de San Juan
Valencia, Palast der Künste Reina Sofia — Teatre Martin I Soler
Über die Veranstaltung
Die Entstehung des Balletts „La noche de San Juan“ (Soirées de Barcelone) mit Musik von Roberto Gerhard geht auf das Jahr 1936 zurück, als der Besuch der Ballets Russes de Monte‐Carlo in Spanien großen Einfluss hatte. Das Stück, das aufgrund des Spanischen Bürgerkriegs ursprünglich nie aufgeführt wurde, verbindet Tradition mit avantgardistischen Elementen und spielt vor dem Hintergrund der Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende in den Pyrenäen. Gerhard integrierte populäre katalanische Melodien wie „Noche de San Juan“ und „Patum de Berga“ in einen zeitgenössischen Rahmen. Joan Junyer entwarf das Bühnenbild und ließ sich dabei von den Landschaften der Pyrenäen, der traditionellen Architektur und der romanischen Kunst inspirieren. Obwohl man annimmt, dass Léonide Massine das Ballett choreografiert hat, gibt es dafür keine dokumentarischen Belege. Diese Inszenierung lässt die unveröffentlichte Klavierfassung wiederaufleben, die Gerhard privat spielte, und präsentiert eine neue Choreografie von Antonio Ruz, die in Volkstänzen und avantgardistischem Ballett verwurzelt ist.
Besetzung / Stab
Regie, Choreografie: Antonio Ruz
Musik: Robert Gerhard
Handlung: Ventura Gassol
Bühnenbild: Joan Junyer
Kostümdesign: Rosa García Andújar
Lichtdesign: Olga García
Historische Recherche: Mònica Tarré i Pedreira
Klavier: Carlos Bujosa
Ensemble: Antonio Ruz
Künstlerischer Leiter: Antonio Ruz
Eine Koproduktion der Fundación Juan March und des Gran Teatre del Liceu
Adresse
Palast der Künste Reina Sofia, Avenida del Professor López Piñero, 1, Valencia, Spanien — Google Maps