Windgedichte: Werke von Prokofjew, Schreker & Dohnanyi

Über die Veranstaltung

Im Jahr 1919 trifft Sergej Prokofjew, der nach der Oktoberrevolution auf dem Umweg über Japan soeben in Amerika gelandet ist, in New York eine Gruppe russischer Emigrantenmusiker. Ihnen schneidert er seine „Hebräische Ouvertüre“, ein durch seine jüdische Folklore berührendes Stück, auf den Leib!

Franz Schreker schrieb seinen „Wind“ auch als Auftragskomposition: für eine Wiener Pantomimentruppe und ganz im Geiste des Jugendstils. Ernst von Dohnanyi war wie Schreker ein Kind des „Fin du siècle“ und als Mann von Welt in Europa und Amerika zu Hause. Seine Musik, heiter bis furios und von ungeheurer Melodieseligkeit, verströmt den unwiderstehlichen Schmelz der Spätromantik.

Adrian Oetiker, Klavier
Christian Altenburger, Violine
Hariolf Schlichtig, Viola
Wen‐Sinn Yang, Violoncello
Ulf Rodenhäuser, Klarinette
Christian Lampert, Horn

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