L'immédiat, akrobatische Tanzshow: Budapester Frühlingsfestival

Über die Veranstaltung

Freuen Sie sich auf das Gastspiel der Compagnie L'immédiat mit ihrer akrobatische Tanzshow beim Budapester Frühlingsfestival.

Wahrscheinlich hatte jeder schon mal das Gefühl „das ist nicht mein Tag“; dass sich die Gegenstände gegen einen verschwören, dass einem sein Körper nicht folgt, dass man keinen Boden mehr unter den Füßen hat, dass einem alles aus den Händen rutscht, die Decke auf den Kopf fällt, dass man krankhaft übermüdet ist, dass die Welt um einen unsicher geworden ist, die Dimensionen verrutschen sind und dass man Gespenster sieht. Es klingt doch bekannt, stimmt’s? Der in Frankreich sehr beliebte Camille Boitel, der im Zirkus großgeworden ist, fasst diese Erfahrungen auf der Bühne zusammen. Er bastelt raffinierte Geräte, häuft scheinbar unbrauchbare Möbel, altes Gerümpel – Leiter ohne Sprossen, kaputte Schubkarren, Kartonstapel, Plastikflaschen, abgeschossene Schränke usw. – aufeinander. Unter ihnen tauchen ganz unerwartet Boitels Komparsen auf – ein Alter Ego, ein Spiegelbild, oder unzählige verschmitzte Alpe. Ein paar Sekunden Unaufmerksamkeit, eine winzige Bewegung und schon ist das sensible Gleichgewicht zerstört. Oder handelt es sich nur um ein Spiel der Wahrnehmung? Die siebenköpfige Compagnie stellt mit legeren (jedoch nicht leichten) Elementen dar, dass Essen, Trinken, Ankleiden, Briefeschreiben, oder mit beiden Beinen auf dem Boden Stehen gar nicht so selbstverständlich ist. Wer der Ansicht ist, der Teufel stecke im Detail, wird sicherlich nicht enttäuscht sein. Diese burleske Mischung von physischem Theater und zeitgenössischem Zirkus bietet so Manches zum Entdecken. Ruhigen Herzens kann es auch Kindern ab 8 Jahren empfohlen werden.

Camille Boitel ist die Entdeckung des Jahres 2002 von Jeune Talents Cirque, dem wichtigsten Forum für Zirkustalente in Frankreich. Seitdem bereist er mit seinen Produktionen die Festivals von weit und breit.

Gemeinsames Programm mit dem Nationaltheater.
Mit der Unterstützung des Französischen Kulturinstituts und EDF.


Konzept: Camille Boitel

Mit: Marine Broise, Aldo Thomas, Camille Boitel, Pascal Le Corre, Thomas de Broissia, Jacques‐Benoit Dardant, Marion Lefebvre

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