Orchester der Toskana – Diego Ceretta & Silvia Careddu
Über die Veranstaltung
Ein neu in Auftrag gegebenes Werk der Fondazione ORT eröffnet das Konzert unter der Leitung von Diego Ceretta, der damit seine dritte Saison als Chefdirigent abschließt. Das Stück stammt von Matteo Rubini, einem 1987 geborenen Komponisten, der sein Handwerk in Bologna, Lyon und Paris unter der Anleitung von Ivan Fedele und Stefano Gervasoni verfeinert hat. Rubinis Kompositionen, die oft zwischen Gestik und Klang schwanken, zeichnen sich durch ausgeprägte formale Spannung und ausgeprägte klangliche Sensibilität aus, die durch instrumentale Praxis bereichert werden.
Als nächstes steht Jacques Iberts Konzert für Flöte und Orchester aus dem Jahr 1934 auf dem Programm. Dieses Stück ist ein virtuoses Beispiel für neoklassizistisches Flair mit einem lyrischen zweiten Satz und einem ironisch‐temperamentvollen Finale. Die Solistin ist Silvia Careddu, eine weltweit gefeierte Flötistin, ehemalige Soloflötistin der Berliner Philharmoniker, die für ihre raffinierte Interpretation und ihren klaren, entschlossenen Klang bekannt ist.
Den Abschluss des Konzerts bildet die Sinfonie Nr. 2 in D‐Dur op. 73 von Johannes Brahms, die im Sommer 1877 entstand. Diese Sinfonie, die für ihre heitere und leuchtende Qualität bekannt ist, hat auch dunklere Untertöne und wird häufig als Brahms' „pastoralste” Sinfonie bezeichnet.