Vier Diotimas
Brüssel, Palais des Beaux‐Arts — Salle M Zaal
Über die Veranstaltung
Das Quatuor Diotima, das seit seiner Gründung als unerschrockener Verfechter der Neuen Musik gilt, hat den hohen Norden ins Visier genommen. Im Mittelpunkt steht „Nymphéa“, in dem Kaija Saariaho mithilfe von Elektronik einzigartige Klänge erzeugt und eine organische Klanglandschaft offenbart, die sich ständig wandelt. Auch Kristine Tjøgersen spielt gerne mit Klangtransformationen. Ihr Quartett „Mystérios do Corpo“ ist eine Hommage an den brasilianischen Jazzkomponisten Hermeto Pascoal, der für seine unkonventionelle Art des Musizierens bekannt ist – sogar auf seinem eigenen Körper. In ihrem Werk verwandelt Tjøgersen körperliche Bewegungen in musikalische Gesten. Schließlich erkundet unsere vorgestellte Künstlerin Anna Thorvaldsdottir in „Enigma“ eine sich allmählich wandelnde Klanglandschaft, in der sich langgezogene melodische Bewegungen fast unmerklich verwandeln. Auf Wunsch von Ars Musica hat der belgische Komponist Frédéric Verrière Intermezzi geschrieben, die diese beeindruckenden Quartette aus dem Norden miteinander verbinden.
Adresse
Palais des Beaux‐Arts, Rue Ravenstein 23, Brüssel, Belgien — Google Maps