The Cleveland Orchestra, Welser‐Möst & Schultz
Brüssel, Palais des Beaux‐Arts — Henry le Boeuf Hall
Über die Veranstaltung
Seit über einem Jahrhundert zählt das Cleveland Symphony Orchestra zu den fünf großen amerikanischen Orchestern. Der österreichische Dirigent Franz Welser‐Möst bringt das Orchester zehn Jahre nach seinem letzten Besuch zurück ins Bozar. Diesmal wird es Franz Liszts symphonische Dichtung „Orpheus“ aufführen, ein Symbol für die immense Kraft der Musik. Laut Brahms darf man sich nicht von der pastoralen Atmosphäre seiner Zweiten Symphonie täuschen lassen, denn sie täuscht über den melancholischen Ton dieses Werks von 1877 hinweg. Weltschmerz durchdringt die Posaunen und Pauken. Auch die südafrikanische Sopranistin Golda Schultz spürt die Düsternis, die in Richard Strauss’ „Vier Letzte Lieder“, einer seiner letzten Kompositionen, verborgen ist. Der Tod wirft einen Schatten auf das Stück: „Ist dies etwa der Tod?“
Adresse
Palais des Beaux‐Arts, Rue Ravenstein 23, Brüssel, Belgien — Google Maps