Palais des Beaux-Arts, © Photo: Yannick Sas style= Palais des Beaux-Arts, © Photo: Yannick Sas

Belgisches Nationalorchester & Konzertsäle

Brüssel, Palais des Beaux‐Arts — Henry le Boeuf Hall

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Gesamtpreis
$ 65

Über die Veranstaltung

„Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie auch nur einen einzigen Taktschlag Musik verstanden, aber ich habe sie gespürt.“ Mit dieser eindringlichen Aussage bringt Igor Strawinsky das Wesen seiner Kunst auf den Punkt. Seine Musik ist nicht dazu gedacht, analysiert zu werden, sondern erlebt – rhythmisch, farbenfroh und unverkennbar theatralisch, tief verwurzelt in der russischen Folklore und der russischen Vorstellungswelt. Die „Sinfonie für Blasinstrumente“ beginnt als strenges und doch hypnotisches Ritual. Hier gibt es keine romantische Lyrik, sondern scharf konturierte Klangblöcke und unerwartete Instrumentenkombinationen, die den musikalischen Raum neu gestalten. Mit Pulcinella setzt Strawinsky eine Maske auf. Die Vergangenheit wird als verspieltes Musiktheater neu erfunden, voller Ironie, Tanz und plötzlicher Wendungen. Was vertraut erscheint, erhält scharfe Kanten und theatralische Brillanz. Dann kommt Le Sacre du Printemps. Bei seiner Pariser Uraufführung sorgte das Werk für Aufsehen und schrieb sofort Geschichte. Seine rauen Klangschichten, zerklüfteten Rhythmen und heftigen Kontraste klangen schockierend modern und sind bis heute unwiderstehlich direkt. „Le Sacre“ pulsiert und stampft, ein heidnisches Frühlingsfest, bei dem Bewegung und Klang aufeinanderprallen. Unter der Leitung von Matthew Halls erobert Strawinskys Musik die Bühne vollständig. Verstehen ist optional. Fühlen ist unvermeidlich.

Adresse

Palais des Beaux‐Arts, Rue Ravenstein 23, Brüssel, Belgien — Google Maps

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