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Tschechische Kammerphilharmonie Prag: Vivaldi und Mozart

Berlin, Philharmonie Berlin — Kammermusiksaal

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Gesamtpreis
$ 61

Über die Veranstaltung

Erleben Sie in diesem mit Spannung erwarteten Konzert die wohlklingenden Klänge der klassischen Musik von Mozart und Vivaldi in der geschätzten und weltberühmten Berliner Philharmonie (Kammermusiksaal).

Das Ensemble der Tschechischen Kammerphilharmonie Prag gilt heute als eines der besten neuen Orchester der Tschechischen Republik. In Berlin sind ihre vielfältigen Konzerte zur Weihnachtszeit seit Jahren eine feste musikalische Institution in der Berliner Philharmonie. Mit der Interpretation von zwei Werken der populärsten Komponisten der Musikgeschichte, des barocken Großmeisters Antonio Vivaldi und des Wunderkindes Wolfgang Amadeus Mozart, laden die Musiker erneut in den Kammermusiksaal ein: Neben Vivaldis zeitlosem Kunstwerk "Die vier Jahreszeiten" spielen die Kammerphilharmoniker:innen unter der Leitung von Petr Chromczák und dem Violonisten Martín Kos unter anderem Mozarts geniale Serenade in G‐Dur "Eine kleine Nachtmusik".

Programm

  • Antonio Vivaldi – Die vier Jahreszeiten
  • Wolfgang Amadeus Mozart – Eine Kleine Nachtmusik KV 525
Programmänderung vorbehalten

Künstler

Orchester: Tschechische Kammerphilharmonie Prag
Violine: Martín Kos
Dirigent: Martin Pešík

Philharmonie Berlin

Die Philharmonie ist ein Konzertsaal, der 1963 in West-Berlin eröffnet wurde. Sie gilt als das musikalische Herz der deutschen Hauptstadt sowie als neues städtisches Zentrum nach dem Fall der berüchtigten Berliner Mauer. Ihre markante hellgelbe Fassade und ihre ungewöhnliche, zeltartige Form machten sie schnell zu einem Wahrzeichen der Stadt. Das überraschende Design und die Architektur wurden anfangs von vielen negativ bewertet, doch heute gilt die Philharmonie weltweit als Vorbild für Konzertsäle. Der Architekt Hans Scharoun hatte sich zum Ziel gesetzt, einen Konzertsaal zu entwerfen, in dem der Mittelpunkt – die Musiker auf der Konzertbühne – von jedem Platz aus gleichermaßen gut sichtbar ist; aus diesem Ziel entstand die ungewöhnliche Form des Saals. Seit ihrer Einweihung fanden in der Berliner Philharmonie zahlreiche Konzerte statt, oft mit renommierten Solisten und Dirigenten.

Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart, der vielleicht bedeutendste Komponist aller Zeiten, war ein österreichischer Komponist des späten 18. Jahrhunderts. Er wurde 1756 in Salzburg geboren und zeigte bereits von Kindheit an ein außergewöhnliches musikalisches Talent. Ab seinem fünften Lebensjahr komponierte er mehr als 600 Werke, darunter Konzerte, Sinfonien, geistliche Werke und Opern, bevor er im Alter von 35 Jahren viel zu früh verstarb. Sein Einfluss auf nachfolgende Generationen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden – Ludwig van Beethoven schrieb über Mozart: „Die Nachwelt wird in 100 Jahren kein solches Talent mehr sehen.“ Trotz des immensen Erfolgs seiner Kompositionen und der Anerkennung, die ihm in ganz Europa zuteilwurde, erlangte Mozart kaum finanzielle Sicherheit und wurde in einem anonymen Grab auf dem Wiener Friedhof St. Marx beigesetzt.

Antonio Vivaldi

Antonio Vivaldi ging als Begründer des Instrumentalkonzertgenres und als Vater der Orchestermusik in die Geschichte ein. Er wurde am 4. März 1678 in Venedig geboren. Vivaldi war ein schwaches und kränkliches Kind, das unter Asthma litt, was ihn jedoch nicht davon abhalten konnte, sich ganz der Musik zu widmen. Sein Vater, Giovanni Batista, ein professioneller Geiger, brachte seinem ältesten Sohn Antonio das Geigenspiel bei. Zusammen mit seinem Vater lernte der junge Antonio die besten Musiker des damaligen Venedigs kennen und gab Konzerte in örtlichen Kirchen. Er arbeitete außerdem als Geigenlehrer und später als Musikdirektor im Waisenhaus Ospedale della Pietà. In der Zwischenzeit komponierte er Konzerte, geistliche Werke und Vokalmusik und erlangte 1713 mit seiner geistlichen Chormusik große Anerkennung. Vivaldi ließ sich von der Welt der Oper in den Bann ziehen und war sowohl als Opernkomponist als auch als Impresario am Teatro San Angelo tätig. Im Jahr 1717 erhielt er eine angesehene Stelle am Fürstenhof in Manua als Leiter der weltlichen Musik und war dort bis etwa 1720 tätig. In dieser Zeit komponierte er sein weltberühmtes Meisterwerk „Die vier Jahreszeiten“. In den 1730er Jahren ging seine Karriere zurück, da seine Musik aus der Mode kam, und der große Komponist starb in Armut. Es dauerte zwei Jahrhunderte, bis die Welt Vivaldis Musik wiederentdeckte und neu bewertete, da sie nach seinem Tod in Vergessenheit geraten war. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden viele bisher unbekannte Werke gefunden, die sofort die Herzen der Musikliebhaber eroberten.

Adresse

Philharmonie Berlin, Herbert‐von‐Karajan‐Str. 1, Berlin, Deutschland — Google Maps

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