Misha Fomin spielt Beethoven, Schubert und Brahms
Amsterdam, Concertgebouw — Small Hall
Über die Veranstaltung
Im Jahr 2027 wird weltweit der 200. Todestag von Ludwig van Beethoven begangen. Der Pianist Misha Fomin wird sein hochgelobtes Beethoven‐Projekt abschließen, das die umfassende Aufnahme und Aufführung aller 32 Klaviersonaten Beethovens umfasst. Das Konzertprogramm präsentiert zwei von Beethovens Sonaten: die überraschende „Grande Sonate“, Op. 7, und die lyrische, zweisätzige Sonate „Für Thérèse“, Op. 78. Nach der Pause taucht Fomin mit zwei ikonischen Werken in die Romantik ein: Franz Schuberts exquisitem Impromptu und Johannes Brahms’ anspruchsvollen Paganini‐Variationen.
Misha Fomin
Fomin, der für seinen klanglichen Reichtum und seinen warmen, vollen Klang bekannt ist, verkörpert die russische Klaviertradition. Er widmet sich intensiv dem Beethoven‐Projekt und nimmt alle zweiunddreißig Klaviersonaten Beethovens auf. Opus 7, ein Frühwerk Beethovens, zeichnet sich durch Verspieltheit, sprühende Energie und Humor aus. Die Sonate „Für Thérèse“, Op. 78, zeichnet sich durch ihre Raffinesse, Lyrik und Klarheit aus.
Schubert und Brahms
In dem „Impromptu mit Variationen“ schafft Schubert ausgehend von einem originellen Thema ein Stück voller Spannung, Emotion und schillernder Passagen. Brahms hingegen baut seine Variationen auf ein berühmtes Thema von Niccolò Paganini aus dem Caprice Nr. 24 auf. Diese Variationen, die für ihre enormen technischen Anforderungen bekannt sind – Clara Schumann nannte sie „Hexenvariationen“ –, verbergen hinter ihrer Virtuosität harmonische Tiefe und Innovation. Fomin hat persönlich eine Auswahl von Variationen aus Buch I und Buch II zusammengestellt.
Adresse
Concertgebouw, Concertgebouwplein, 10, Amsterdam, Niederlande — Google Maps