Vivaldi, Schubert und Pachelbel: Eglise Sainte Elisabeth

Paris, Église Sainte‐Élisabeth‐de‐Hongrie — Main

Freie Sitzplatzwahl  E-Ticket sofort Als Gutschein verschenken

Tickets auswählen

Gesamtpreis
24

Über die Veranstaltung

Reisen Sie mit Les Violons de France in die Vergangenheit, wenn sie in der beeindruckenden Pariser Église Sainte‐Élisabeth‐de‐Hongrie neben anderen Werken von Schubert, Vivaldi und Pachelbel den klassischen Musikschatz Die Vier Jahreszeiten aufführen.

Franz Schubert


Franz Schubert, einer der Väter der romantischen Musik, war während seines recht kurzen Lebens immer ein verkanntes Genie, das nie öffentliche Anerkennung fand. Nur seine Familie und Freunde waren von seiner Musik begeistert, und die meisten seiner Werke wurden erst viele Jahre nach seinem Tod entdeckt und veröffentlicht. Franz Schubert wurde am 31. März 1797 in einem Vorort von Wien geboren. Sein Vater und sein ältester Bruder waren Amateurmusiker und brachten ihm das Klavier‐ und Violinspiel bei. Im Alter von 11 Jahren sang Schubert in einem Chor der Pfarre Lichtenthal, später sprach er bei Antonio Salieri vor und wurde in den kaiserlichen Chor aufgenommen. Während dieser Zeit begann der junge Franz, eigene Werke zu komponieren.

Nachdem er jedoch in den Stimmbruch geriet, musste er den Chor verlassen und begann 1814 als Lehrer an der gleichen Pfarrschule wie sein Vater zu arbeiten. Er hörte nie auf zu komponieren, und 4 Jahre später beschloss er, seine Lehrtätigkeit aufzugeben und sein Leben ganz der Musik zu widmen. Mit seinem Vater geriet er deswegen in Streit und kämpfte, um über die Runden zu kommen. Im Jahr 1818 ging Schubert nach Wien, wo er Vogl kennenlernte. Gemeinsam gaben sie Privatkonzerte in kleinen aristokratischen Kreisen und spielten hauptsächlich Lieder, von denen Schubert etwa 600 schrieb. Franz Schubert gab in seinem ganzen Leben nur ein einziges großes öffentliches Konzert im März 1828, das vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich jedoch, und im November desselben Jahres starb er im Alter von 31 Jahren an Schilddrüsenfieber.

Antonio Vivaldi


Antonio Vivaldi ging als Schöpfer der instrumentalen Konzertgattung und Vater der Orchestermusik in die Geschichte ein. Er wurde am 4. März 1678 in Venedig geboren. Vivaldi war ein schwaches und kränkliches Kind, das an Asthma litt, was ihn jedoch nicht davon abhalten konnte, sich ganz der Musik zu widmen. Sein Vater, Giovanni Batista, ein professioneller Geiger, brachte seinem älteren Sohn Antonio das Geigenspiel bei. Mit seinem Vater traf der junge Antonio die besten Musiker Venedigs jener Zeit und gab Konzerte in den örtlichen Kirchen. Er arbeitete auch als Geigenlehrer und später als Musikdirektor im Waisenhaus Ospedalle della Pieta. In der Zwischenzeit komponierte er Konzerte, geistliche Werke und Vokalmusik, und 1713 erlangte er mit seiner geistlichen Chormusik große Anerkennung. Vivaldi wurde von der Welt der Oper gefangen genommen und arbeitete sowohl als Opernkomponist als auch als Impresario am Teatro San Angelo. Im Jahr 1717 erhielt er eine angesehene Stelle am Fürstenhof in Manua als Direktor der weltlichen Musik und arbeitete dort bis etwa 1720. In dieser Zeit komponierte er sein weltberühmtes Meisterwerk Die vier Jahreszeiten.

In den 1730er Jahren ging seine Karriere zu Ende, als seine Musik unmodern wurde und der große Komponist in Armut starb. Es dauerte zwei Jahrhunderte, bis die Welt Vivaldis Musik wiederentdeckte und neu bewertete, da sie nach seinem Tod in Vergessenheit geraten war. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden viele bis dahin unbekannte Werke gefunden und eroberten sofort die Herzen der Musikliebhaber.

Johann Pachelbel


Johann Pachelbel war ein deutscher Komponist und Organist des späten 17. Jahrhunderts. Er ist dafür bekannt, dass er die süddeutsche Orgel auf ihren Höhepunkt gebracht hat. Mit seiner geistlichen und weltlichen Musik, seinen Chorälen und Fugen gilt er als einer der größten Komponisten des mittleren Barock. Heute ist er vor allem für den Kanon in D sowie für die Chaconne in f‐Moll und die Toccata in e‐Moll für Orgel bekannt. Darüber hinaus kann seine Musik als unkompliziert und klar definiert werden, die viele Variationen von Formen und Techniken sowie Instrumentenkombinationen erforscht.

Programm

  • Vivaldi, Antonio – Die vier Jahreszeiten
  • Schubert, Franz – Ave Maria
  • Pachelbel, Johann – Canon in D Major
Programmänderung vorbehalten

Künstler

Orchester: Orchestre Les Violons de France

Adresse

Église Sainte‐Élisabeth‐de‐Hongrie, 195 Rue du Temple, Paris, Frankreich — Google Maps

Gift card