Théâtre Mogador

Paris, Frankreich

Mit dem Ziel ein großes Theater zu bauen, mietet Sir Alfred Butt im Jahr 1913 ein Gelände im Zentrum von Paris an. Das Gebäude wird während des Ersten Weltkriegs von dem britischen Architekten Bertie Crew gebaut. Die Einweihung erfolgt im Jahr 1919. Unter den Anwesenden ist auch Präsident Wilson, der nach Frankreich gekommen war, um die Versailler Verträge auszuhandeln. Das Gebäude symbolisiert den Traum von der „Entente Cordiale“, doch das Projekt wird zunächst kein ökonomischer Erfolg. Das Gebäude trägt seit den zwanziger Jahren den Namen Théâtre Mogador. In dieser Zeit wird es berühmt mit den Aufführungen der „Ballets russes“ (Petruschka, Le Bouffon, L'après‐midi d'un Faune und Schéhérazade), aber auch mit den famosen „Thés Mogador“ – musikalische Nachmittage, an denen Theaterstücke und Operetten gespielt werden. Bis zu den siebziger Jahren werden im Théâtre Mogador hauptsächliche Operetten aufgeführt. Nach einer umfangreichen Renovierung wird das Théâtre Mogador im Jahr 1983 wiedereröffnet. Seitdem erstrahlt das Gebäude wieder in neuem Glanz und wird ab den neunziger Jahren auch als Konzerthaus genutzt.

Adresse

Théâtre Mogador, 25, rue de Mogador, 75009 Paris, Frankreich, See on Google Maps

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