Palau de la Música Catalana: Beethoven‐Violinkonzert

Über die Veranstaltung

In diesem mit Spannung erwarteten Konzert werden Nemanja Radulovic und das Orquestra Simfònica del Vallès im weltberühmten Palau de la Música Catalana in Barcelona klassische Musik von Brahms, Beethoven und Bach zu Gehör bringen.

Johannes Brahms


Johannes Brahms war ein deutscher Komponist und Pianist des 19. Jahrhunderts, der die Musik der Romantik beeinflusste. Er komponierte für Gesang, Klavier, Sinfonieorchester, Kammerensembles und Chor. Sein Ruf als Komponist machte ihn zusammen mit Beethoven und Bach zu einem der drei Bs der Musik, d. h. zu einer der größten Persönlichkeiten der klassischen Musik. In der Tat arbeitete Brahms mit führenden Interpreten wie Clara Schumann und Joseph Joachim zusammen. Infolgedessen wurden viele seiner Werke aufgrund ihres kompromisslosen Perfektionismus zum festen Bestandteil des modernen Repertoires.

Ludwig van Beethoven


Ludwig van Beethoven war ein deutscher Pianist und Komponist des späten 18. Jahrhunderts. Er gilt als der einflussreichste Komponist aller Zeiten und als Schlüsselfigur der klassischen Musikszene. Sein musikalisches Talent bewies er bereits in jungen Jahren, als er von seinem Vater, dem Komponisten und Dirigenten Christian Gottlob Neefe, unterrichtet wurde. Später zog er nach Wien, wo er sich den Ruf eines virtuosen Pianisten erwarb, indem er seine populären Meisterwerke komponierte. Seine meistbewunderten Werke schuf er in seinen letzten 15 Lebensjahren, während er fast vollständig taub war.

Johann Sebastian Bach


Der Name Bach und das Wort Musiker waren in Deutschland lange Zeit Synonyme, denn die Welt sah 56 Musiker aus dieser Sippe. Aber es war Johann Sebastian Bach, ein genialer Komponist und virtuoser Orgelspieler, der seinem Familiennamen Glanz verlieh. Er wurde am 31. März 1685 in Eisenach, einer kleinen Stadt in Thüringen, geboren. Im Alter von 10 Jahren wurde er zum Waisenkind und wurde von seinem älteren Bruder Johann Christoph erzogen, der in einer benachbarten Stadt als Organist tätig war. Sein Bruder war derjenige, der den jungen Johann Sebastian in Musik unterrichtete. Später zog er nach Lüneburg, wo er eine Kirchenschule besuchte und bis zum Alter von 17 Jahren die Techniken des Geigen-, Bratschen-, Klavier‐ und Orgelspiels beherrschte. Außerdem war Bach Chorsänger und wurde später, nachdem seine Stimme gebrochen war, Kantorgehilfe.
1703 wurde Bach als Hofmusiker in der Kapelle des Herzogs Johann Ernst III. angestellt. Dort erwarb er sich einen so guten Ruf, dass er später nach Arnstadt als Organist an die Neue Kirche eingeladen wurde, wo er seine besten Orgelwerke schrieb. 1723 wechselte er nach Leipzig, um als Kantor an der Thomaskirche zu wirken, wo er bis zu seinem Tod durch einen Schlaganfall im Jahr 1750 blieb. In seinem Todesjahr hatte er sich einer missglückten Augenoperation unterzogen, die zum Verlust seines Augenlichts führte. Während dieser anstrengenden Zeit half ihm seine zweite Frau Anna Magdalena, seine letzten Musikstücke zu schreiben. Bachs künstlerisches Erbe ist umfangreich. Er schuf Kompositionen in allen Gattungen seiner Zeit: Oratorien, Kantaten, Messen, Motetten, Musik für Orgel, Klavier und Violine.

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