My Fair Lady: Komische Oper Berlin

My Fair Lady: Komische Oper Berlin, Photo: Iko Freese

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Erleben Sie Katharine Mehrling, vielfach ausgezeichneter Bühnenliebling des Berliner Publikums, als eigensinnig-charmante Eliza Doolittle und Max Hopp als verschrobener Professor Higgins in einem der berühmtesten Musicals überhaupt.

Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit dem gleichgesinnten Oberst Pickering eine Wette: Anhand der jungen Blumenhändlerin Eliza Doolittle, die sich ausschließlich im derben Dialekt der Unterschicht Luft zu machen weiß, will Higgins beweisen, dass der brillante Schliff der Sprache Tür und Tor zu den höchsten Gesellschaftskreisen öffnet. Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch – mit und ohne Akzent!

Der Verfasser der literarischen Vorlage von My Fair Lady, George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion, der sich in eine von ihm selbst gemeißelte Traumfrau verliebt. Regisseur Andreas Homoki, Intendant der Oper Zürich, hat für die Welten, die eine Eliza Doolittle von der 'besseren Gesellschaft' eines Professor Higgins trennen, große, poetische Bilder gefunden und setzt in seiner Inszenierung ganz auf die musikdramatischen Qualitäten dieses 'perfekten Musicals'. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung – 'Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen' – bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien.

Musical in drei Akten nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal (1956), Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner.

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