Prager Symphoniker

Die Prager Symphoniker ist einer der bedeutendsten tschechischen Klangkörper und wurde im Herbst 1934 von dem Dirigenten und Musikveranstalter Rudolf Pekárek gegründet. Seine Heimatbühne war von Anfang an der Smetana‐Saal (Smetanova síň). Ursprünglich konzentrierte sich das Orchester aber nicht nur auf Konzerte – die Abkürzung FOK (Film – Oper – Konzert) symbolisiert die damaligen Aktivitäten in den frühen Jahren seiner Existenz. Im Jahre 1952 wurde das Orchester zum repräsentativen Konzertkörper der Hauptstadt Prag und bekam einen neuen Namen: Symphonie‐Orchester der Hauptstadt Prag FOK.   Die grundsätzliche künstlerische Laufbahn des Orchesters wurde von den Epochen bestimmt, die die Chefdirigenten Václav Smetáček (er leitete das Orchester in den Jahren 1942‐1972), Jiří Bělohlávek (1977‐1989) und Serge Baudo (2001‐2006) prägten. Außerdem halfen bei der Gestaltung des Profils dieses Orchesters die Chefdirigenten Ladislav Slovák, Petr Altrichter, Martin Turnovský, Gaetano Delogu und weitere, die mit dem Orchester langfristig zusammenarbeiteten. Vor allem waren das Václav Neumann, Zdeněk Košler und Vladimír Válek. Seit der Konzertsaison 2006/2007 ist Jiří Kout Chefdirigent und Musikdirektor des Orchesters, als ehrenamtlicher Kunstdirektor ist Serge Baudo weiterhin tätig. Die Konzertreisen des Orchesters führten (und führen auch weiterhin) in viele Länder auf mehreren Kontinenten und auf die bedeutendsten internationalen Festivals. Ein umfassender Katalog von Schallplatten-, Rundfunk‐ und Fernsehaufnahmen, die sowohl tschechische als auch internationale musikalische Werke umfassen, zeigt das ausgeprägte Defilee der künstlerischen Qualitäten des Klangkörpers und die Vielfältigkeit seines Repertoires.

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