Gorlatch, Alexej

Seinen letzten, fulminanten Auftritt bei einem Wettbewerb hatte Alexej Gorlatch im September 2011, als er den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb München gewann. Damit erweiterte der in Kiew geborene Pianist aber nicht nur seine beeindruckende Trophäensammlung, die vom Deutschen Musikpreis bis zur Silbermedaille beim Leeds-Wettbewerb reicht. Gerade mit der Auszeichnung beim ARD-Wettbewerb wurde seine ungemeine gestalterische Reife gewürdigt, die ihn wesensmäßig ausmacht.

Das geistige und spieltechnische Fundament hatte sich Alexej Gorlatch dafür ja aber immerhin bei keinem Geringeren als Karl-Heinz Kämmerling zugelegt, bei dem er in Hannover ab 2002 studierte. Seitdem ist Gorlatch bereits auf vielen wichtigen Konzertpodien aufgetreten. Ob in der New Yorker Carnegie Hall, in der Suntory Hall (Tokio) oder im Leipziger Gewandhaus. Zudem hat Alexej Gorlatch zwei CDs mit Werken von Mozart bis Britten eingespielt. Für sein Debüt beim Klavier-Festival Ruhr hat er mit Chopins Etüden op. 10 sowie Debussy-Préludes auch Stücke aus seiner vielbeachteten, ersten Solo-CD ausgewählt.

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