Güttler, Ludwig

Ludwig Güttler wuchs im erzgebirgischen Sosa auf. Musik gehört dort ganz selbstverständlich zum alltäglichem Leben. Als der junge Ludwig Güttler schon ab dem 5. Lebensjahr für die verschiedensten Instrumente - für Ziehharmonika, Klavier, Orgel, Cello, Horn, schließlich mit vierzehn für die Trompete - Interesse entwickelte, dachte er noch lange nicht daran, daraus einen Beruf zu machen, sondern hatte bis zum Abitur hin den Berufswunsch ”Architekt”.
Also bereits in der Jugend legte Güttler den Grundstock für seine spätere Vielseitigkeit. Reines Spezialistentum führt, wie er sagt, in die ”künstlerische Vereinsamung”. Auch während seines Musikstudiums in Leipzig strebte er nach einer umfassenden Ausbildung: Er ging neben dem Trompetenunterricht als Hospitant auch bei Sängern, Pianisten und Geigern in die Lehre. Deren Erfahrung bezog er in sein Trompetenspiel ein und gewann damit neue Ausdrucksbereiche.
Nach dem Studium führte Güttlers Karriere steil nach oben: er war Solotrompeter im Händelfestspielorchester von Halle, in der Dresdner Philharmonie und ist heute einer der gefragtesten Trompetensolisten der Welt.

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