Faust, Georg

Georg Faust, geboren 1956 in Porz, jetzt Köln, ist seit 10.10.1985 Mitglied der Berliner Fhilharmoniker

Georg Faust wählte das Violoncello, weil der Klang dieses Instruments ihn glücklich macht. Im Alter von 13 Jahren begann er sein Cellostudium bei Siegfried Palm an der Kölner Musikhochschule. Später vervollständigte er seine Ausbildung bei Enrico Mainardi und Gregor Piatigorsky. Außerdem lud ihn Rudolf Serkin mehrfach zu seinem Sommerfestival nach Marlboro in die USA ein. Ehe Georg Faust Berliner Philharmoniker wurde, musizierte er als Solocellist im Orchester der Hamburgischen Staatsoper (1980-1983) und beim NDR-Sinfonieorchester (1983-1985).
Er tritt regelmäßig als Solist und Kammermusiker auf: Zu den Dirigenten, unter denen er hier bislang solistisch konzertierte, zählen Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Bernard Haitink und Sir Simon Rattle. Darüber hinaus arbeitet Georg Faust mit so namhaften Solisten wie Emanuel Ax, Yefim Bronfman, Leif Ove Andsnes und Sarah Chang zusammen. Der Musiker ist seit 1990 künstlerischer Leiter der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sowie Gründungsmitglied der Berliner Barock Solisten und des Schönberg-Trios.
Als Pädagoge gibt Georg Faust Meisterkurse an der Carl-Flesch-Akademie und unterichtet an der Orchester-Akademie sowie im Rahmen der Education-Projekte der Berliner Philharmoniker. Er interessiert sich für Literatur, Film, Theater, Philosophie und Fotografie und verreist besonders gerne mit seinen beiden Kindern Niklas und Magdalena. 



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