Jewgeni Onegin: Komische Oper Berlin

Jewgeni Onegin: Komische Oper Berlin, Photo: Iko Freese

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Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky nimmt sich einer der ganz großen unglücklichen Liebesgeschichten der Opernliteratur an: Tschaikowskis Jewgeni Onegin.

Über seinen Freund Lenski lernt Jewgeni Onegin auf einem Landgut zwei Schwestern kennen: die fröhliche Olga und die zurückhaltende Tatjana, die sich auf den ersten Blick in ihn verliebt. Als sie ihm in einem langen Brief ihre Liebe gesteht, weist Onegin sie jedoch zurück und flirtet demonstrativ mit ihrer Schwester. Lenski, empört über Onegins Verhalten, fordert den Freund zum Duell, das tödlich für Lenski endet. Nach einem unsteten Leben trifft Onegin Jahre später erneut auf Tatjana, die ihn nun durch ihre kraftvolle Ausstrahlung ganz gefangen nimmt. Doch Tatjana ist inzwischen gebunden. Glücklich, wie sie sagt ...

Warme, tiefempfundene Melodien, Chöre im russischen Volkston und ein farbenreich instrumentierter Orchesterklang entführen in die Innenwelten der Protagonisten, die – wie so oft bei Tschaikowski – ihrem Schicksal nicht entfliehen können.

Lyrisches Drama in drei Akten. Libretto von Pjotr I. Tschaikowski und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman in Versen von Alexandr S. Puschkin.

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