Philharmonia Quartett Berlin: Musikfest Berlin 2013

Über die Veranstaltung

International renommierte Streichquartettformationen – das amerikanische Emerson String Quartett, das französische Quatuor Diotima und das Berliner Philharmonia Quartett – bringen im Rahmen des Musikfests Berlin 2013 an drei Abenden sämtliche Streichquartette von Béla Bartók zur Aufführung. Der besondere Clou: In jedem Konzerte wird Bartóks Musik für Streichquartettbesetzung mit wegweisenden Gattungsbeiträgen anderer Komponisten kontrastiert.

Für diesen kleinen, aber feinen Bartók‐Zyklus hat das Philharmonia Quartett ein besonders erhellendes Programm entworfen: Die vier Musiker stellen Bartóks noch ganz im Banne der Spätromantik und des französischen Expressionismus stehende „Streichquartett Nr. 1“ aus dem Jahre 1908 Ludwig van Beethovens 1801 im Druck erschienenes „Streichquartett“ op. 18,1 zur Seite. Auch dieses Werk war Beethovens erste kompositorische Auseinandersetzung mit der kammermusikalischen Königsdisziplin.

Doch lässt sich in diesem Konzert nicht nur verfolgen, wie unterschiedlich die rund 100 Jahre auseinander liegenden Quartett‐Debüts dieser beiden bedeutenden Komponisten ausfielen. Denn auf dem Programm des Philharmonia Quartetts steht auch eine Aufführung von Bartóks „Streichquartett Nr. 5“ aus dem Jahr 1934. Und dieses Werk belegt auf eindrucksvolle Art und Weise, welch enorme stilistischen und kompositorischen Entwicklungen Bartók in seiner Jahrzehnte andauernden Auseinandersetzung mit der Gattung des Streichquartetts durchlaufen hat.

Über den Streichquartettzyklus
In dem Streichquartettzyklus mit dem Emerson String Quartet, dem Quatuor Diotima und dem Philharmonia Quartett Berlin werden die epochemachenden Quartette Bela Bartóks präsentiert, ebenfalls die beiden Streichquartette von Leoš Janáček, dessen „Intime Briefe“ in der selten zu hörenden Fassung mit Viola d’amore aufgeführt werden.

Über das Musikfest Berlin 2013
20 Spitzenorchester, Chöre, Instrumentalensembles des internationalen Musiklebens, 25 Solisten von Weltrang, Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Esa‐Pekka Salonen, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Manfred Honeck, Alan Gilbert und viele andere mehr kommen im Rahmen des Musikfest Berlin 2013 zu einem musikalischen Ausnahmeprogramm zusammen.
Veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker erklingt vom 30. August bis 18. September in der Berliner Philharmonie, in deren Kammermusiksaal und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt eine Tour d’Horizon durch die musikalische Welt von Komponisten, deren Herkunftsländer politisch als „osteuropäisch“ bezeichnet wurden, geographisch aber das Mitteleuropa bilden.

Einführung 10:00 Uhr

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