Die Soldaten: Salzburger Festspiele
Über die Veranstaltung
Bernd Alois Zimmerman
ns "Die Soldaten" wird bei den Salzburger Festspielen in einer Koproduktion mit dem Teatro alla Scala, Mailand aufgeführt.
Die Oper in vier Akten basiert auf dem gleichnamigen Schauspiel von Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792) und wird in einer Neuinszenierung von Alvis Hermanis, unter der Leitung von ingo Metzmacher, in Salzburg gezeigt.
Seit der Gründung im Jahre 1920 haben sich die Salzburger Festspiele als das bedeutendste Festival für Oper, Schauspiel und Konzert etabliert. Die Salzburger Festspiele wurden oft als das größte und bedeutendste Festival der Welt bezeichnet, und tatsächlich lässt sich dieser Ruf durch zahlreiche Superlative belegen.
Hochkarätige Künstler aller darstellenden Künste geben sich im Juli und August ein Stelldichein an der Salzach. Selbst die prominentesten Opernstars erarbeiten in wochenlanger, harter Probenzeit ihre Auftritte. So stellen sie sich in den Dienst der Festspielphilosophie, die Gründervater Hugo von Hofmannsthal einst entworfen hatte: kein Rampentheater, wie es die Repertoireroutine mitunter zeitigt, sondern „dramatisches Schauspiel im stärksten Sinne“.
Team
Ingo Metzmacher, Musikalische Leitung
Alvis Hermanis, Regie und Bühne
Eva Dessecker, Kostüme
Rollen
Alfred Muff, Wesener, ein Galanteriehändler in Lille
Laura Aikin, Marie, seine Tochter
Tanja Ariane Baumgartner, Charlotte, seine Tochter
Cornelia Kallisch, Weseners alte Mutter
Tomasz Konieczny, Stolzius, Tuchhändler in Armentières
Stefanie Kaluza, Stolzius’ Mutter
Reinhard Mayr, Obrist, Graf von Spannheim
Daniel Brenna, Desportes, ein Edelmann aus dem französischen Hennegau
Wolfgang Ablinger‐Sperrhacke, Pirzel, ein Hauptmann
Boaz Daniel, Eisenhardt, ein Feldprediger
Matjaž Robavs, Haudy, Hauptmann
Morgan Moody, Mary, Hauptmann
Mitglieder des YSP, Drei junge Offiziere
Gabriela Beňačková, Die Gräfin de la Roche
Matthias Klink, Der junge Graf, ihr Sohn
Beate Vollack, Andalusierin, Bedienerin
Wiener Philharmoniker