Chamber Orchestra of Europe: Musikfest Berlin 2013

Über die Veranstaltung

Der französische Pianist Pierre‐Laurent Aimard ist für sein erlesenes Repertoire abseits des Mainstreams genauso bekannt wie für seine mit feiner Hand zusammengestellten Konzertprogramme. Für den Auftritt beim diesjährigen Musikfest Berlin hat er sich nun etwas ganz besonderes einfallen lassen: ein Programm, das nicht nur einen schlaglichtartigen Querschnitt durch zwei Jahrhunderte Musikgeschichte umfasst, sondern sich peu à peu auch von intimer Kammermusik zur repräsentativen Gattung des Klavierkonzerts vorarbeitet.

Den Auftakt macht eine Triokomposition, die Béla Bartók für den ungarischen Geiger Joszef Szigeti und den amerikanischen Klarinettisten Benny Goodman schrieb und die der Komponist zusammen mit diesen beiden Ausnahmekünstlern 1940 auch uraufführte. Weiter geht es mit Leoš Janáčeks 1925 komponiertem „Concertino“ für Klavier und Kammerensemble sowie György Ligetis 1970 im Rahmen der Berliner Festwochen aus der Taufe gehobenem „Kammerkonzert“ für 13 Instrumentalisten. Den glanzvollen Höhepunkt und Abschluss des Konzertes, das Pierre‐Laurent Aimard als Solist und Dirigent mit dem Chamber Orchestra of Europe zusammenbringt, bildet schließlich Wolfgang Amadeus Mozarts „Klavierkonzert“ G‐Dur KV 453. Ein ebenso erlesenes wie abwechslungsreiches Konzertprogramm für Kenner und solche, die es erst noch werden wollen…

Über das Musikfest Berlin 2013
20 Spitzenorchester, Chöre, Instrumentalensembles des internationalen Musiklebens, 25 Solisten von Weltrang, Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Esa‐Pekka Salonen, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Manfred Honeck, Alan Gilbert und viele andere mehr kommen im Rahmen des Musikfest Berlin 2013 zu einem musikalischen Ausnahmeprogramm zusammen.
Veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker erklingt vom 30. August bis 18. September in der Berliner Philharmonie, in deren Kammermusiksaal und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt eine Tour d’Horizon durch die musikalische Welt von Komponisten, deren Herkunftsländer politisch als „osteuropäisch“ bezeichnet wurden, geographisch aber das Mitteleuropa bilden.

Einführung 19:00 Uhr

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