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Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums

Burghausen, Deutschland

Der Außenbau des Gymnasiums wurde 1662/64 unter Leitung des kurfürstlichen Hofbaumeisters Max Schinagl aus München errichtet. Ehemals in der Mitte der Westseite gelegen, prangt das alte barocke Hauptportal mit Pilastern und Sprenggiebeln. Darin befindet sich eine Marmortafel, die in klassischer Inschrift kundtut: 'Dem besten höchsten Gott! Dem hl. Franz Xaver (zu Ehren) hat dieses Gymnasium der Gesellschaft Jesu gegründet Maximilian, errichtet Ferdinand Maria, Kurfürsten des Heiligen Römischen Reiches, Herzöge beider (d.h. Ober- und Nieder-) Bayern. 1664'. Das nur durch die Anordnung der Fenster gegliederte Gebäude trägt in seiner einfachen Linienführung Stilmerkmale der späten Renaissance und des frühen Barock. Die Aula, ein feierlicher, lichtdurchfluteter Raum mit neun Fensterachsen, überwölbt von einer flachen Tonne, wurde 1735 fertig gestellt. Von großer Schönheit sind die drei großen Deckengemälde aus dem marianischen Themenkreis und die reichen, besonders edlen Stuckverzierungen der Decke. Mit Ausnahme der Aula in Burghausen und der in Passau sind in Altbayern alle Aulen der Jesuiten zerstört.

Termine

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Seating Information

Aula, 800 Sitze