The Fairy Queen, Purcell
Über die Veranstaltung
Purcells "The Fairy Queen" wird konzertant am Theater an der Wien aufgeführt.
Im Laufe einer Nacht verwirren sich die Liebesbeziehungen im Reich von Titania und Oberon, dem zerstrittenen Königspaar der Feen. In der allgemeinen Enthemmung fallen die verhüllenden Masken, erst im Tageslicht können sich die Paare wieder erkennen und es scheint, als wären die Erlebnisse der Nacht nichts weiter als ein Traum gewesen.
Im Laufe einer Nacht verwirren sich die Liebesbeziehungen im Reich von Titania und Oberon, dem zerstrittenen Königspaar der Feen. In der allgemeinen Enthemmung fallen die verhüllenden Masken, erst im Tageslicht können sich die Paare wieder erkennen und es scheint, als wären die Erlebnisse der Nacht nichts weiter als ein Traum gewesen.
Henry Purcell erweiterte in seiner Semiopera die gesprochenen Dialoge durch Gesang und Tanz, eine englische Besonderheit des 17. Jahrhunderts, die durch die Vereinigung des elisabethanischen Dramas und der üppig ausgestatteten höfischen Masque entstanden war. The Fairy Queen ist ein Arrangement von Shakespeares Sommernachtstraum durch einen anonymen Librettisten, dessen Textbuch in London im Frühjahr 1692 erschien und auf dessen Inszenierung das Publikum gespannt wartete. Denn bereits der Sprecher des Prologs weist darauf hin, dass die Aufführung die vorangegangenen, erfolgreichen Werke von Purcell noch erheblich überbieten werde. Ohne Erfolg, The Fairy Queen wurde kein weiteres Mal in der Urform aufgeführt und nach Purcells frühem Tod 1695 galt die Partitur als verschollen. Erst im frühen 20. Jahrhundert tauchte eine nahezu vollständig erhaltene Partitur, zum Teil aus der Handschrift des Komponisten, wieder auf und sorgte für die Verbreitung von Purcells Meisterwerk.
The Fairy Queen
Semi‐opera (1692)
Musik von Henry Purcell (1659‐1695)
Libretto von nach William Shakespeares Sommernachtstraum
Besetzung
Musikalische Leitung, Robert King
Sopran, Lucy Crowe
Tenor, James Gilchrist
Bass, David Wilson‐Johnson
The King´s Consort