Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
| Tag/Zeit: | Samstag, 13. Dezember 2008, 20:00 |
| Spielort: | Konzerthaus Berlin |
Furioso für Orchester
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 Pathétique
In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio, Hauptgesellschafter der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin, der das RSB angehört, steht das Orchester über seine öffentlichen Konzerte in Berlin und im Ausland hinaus im Studio für Rundfunk- und CD-Aufnahmen zur Verfügung. Mehrere der Produktionen wurden mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Zuletzt wurden im August 2005 Schnittkes Filmmusiken "Die Kommissarin" und "Die Geschichte von einem unbekannten Schauspieler" (Dirigent: Frank Strobel) in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.
Das RSB gastierte seit 1956 in mehr als 20 Ländern. 2005 reiste es mit Marek Janowski zum Festival Septembre Musicale Montreux, zum Prager Herbst, zum Bonner Beethovenfest und unternahm eine Tournee nach München, Nürnberg, Liechtenstein und nach Italien.
Einladungen für die nächsten Jahre liegen vor zum Lugano-Festival, zum Südtirol Classic Festival Meran, zum Internationalen George-Enescu-Festival Bukarest, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Burgfestspielen Eltville in Wiesbaden und zur Deutschlandfunk-Reihe "Grundton D". Fest eingeplant sind Tourneen nach Estland und Spanien, Konzerte in großen deutschen Städten, darunter in der Philharmonie Essen, mit der eine langfristige Kooperation angelegt ist.
Programm auf Anfrage
Schmidt, Wolfgang Emanuel, Solist
Violoncello
Sinaiski, Vassili, Dirigent
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Orchester
Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) ist ein traditionsreiches Berliner Orchester, das bereits 1923 gegründet wurde. Einen Schwerpunkt der gespielten Werke bildet die Musik des 20. Jahrhunderts. Viele zeitgenössische Komponisten waren selbst am Pult des RSB, so etwa Paul Hindemith, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Sergei Prokofjew, Richard Strauss, Arnold Schönberg und Igor Strawinsky ebenso wie Krzysztof Penderecki, Walter Schartner und Udo Zimmermann.
Berühmte Chefdirigenten des Orchesters waren Bruno Seidler-Winkler (1926-32), Eugen Jochum (1932-34), Sergiu Celibidache (1945-46), Hermann Abendroth (1953-56), Rolf Kleinert (1959-73), Heinz Rögner (1973-93), Rafael Frühbeck de Burgos (1994-2000) sowie seit 2002 Marek Janowski.
Das Orchester gab am 18. Mai 1945 das erste Nachkriegskonzert im zerstörten Berlin. Später war es das Sinfonieorchester des DDR-Rundfunks.




















