Händel, Herkules: Budapester Frühlingsfestival
Über die Veranstaltung
Händels "Herkules" wird als szenisches Konzert im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals aufgeführt.
Herkules, uraufgeführt 1745, ist eines der genialsten Werke Händels. Die zum englischsprachigen Libretto komponierte Musik ist von der Gattung her ein Oratorium. Es wurde seinerzeit, wie früher Semele, als Konzert aufgeführt. Doch was das literarische (Sophokles: Frauen von Trakhis) und musikalische Material betrifft, ist der bühnenreife Hercules ein wahrhaftiges Drama, eine wirkliche Oper, oder wie der Komponist es nannte, ein Musikdrama. Expertenmeinungen zufolge präsentierte der Komponist, der die Geheimnisse der Frauenherzen sehr gut kannte, in diesem Werk die tausendfaltige weibliche Leidenschaft mit ganz besonderer Sensibilität. Das Oratorium, das in Ungarn bislang noch nie aufgeführt wurde, interpretieren György Vashegyi und seine Ensembles, das Orfeo Orchester und der Purcel Chor, Regie führt Csaba Káel. Das Team stellte in jüngster Vergangenheit dem ungarischen Publikum bereits etliche entdeckenswerte Händel‐Werke vor.
Herkules: István Kovács
Dejanira, Gemahlin des Herkules: Viktória Vizin
Iole, Tochter von Eurytos: Katalin Szutrély
Hyllus, Sohn des Herkules: Zoltán Megyesi
Lichas, ein Diener: Péter Bárány
Dirigent: György Vashegyi
Mit: Orfeo Orchester, Purcell Chor
Regie: Csaba Káel
Ein Oratorium in drei Akten
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Gemeinsame Veranstaltung mit dem Palast der Künste.