Berlin
Beethoven: 9. Sinfonie
| Tag/Zeit: | Samstag, 27. Dezember 2008, 20:00 |
| Spielort: | Konzerthaus Berlin |
Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schillers "Ode an die Freude"
with
Julia Baumeister, Sopran, Anne-Theresa Albrecht, Mezzosopran, Klaus Schneider, Tenor, Rainer Scheerer, Bass
Die Partitur dieses Werkes ist inzwischen UNESCO-Weltdokumentenerbe, allein die Rezeption des Werkes ist bücherfüllend – das Monumentalwerk des Komponisten der Wiener Klassik steht in der Musikgeschichte nach wie vor an einer herausragenden Stelle. Die Erweiterung der klassischen Gattung der Sinfonie durch das Hinzufügen von Gesang und die verschiedensten kompositionstechnischen Elemente, die einander durchdringen und miteinander verschränkt erscheinen, hat auch als Hörerlebnis nichts an Intensität verloren.
Das Monumentalwerk am Konzerthaus in Berlin!
, Chor
Der Philharmonische Chor Berlin wurde 1882 von Siegfried Ochs als "Siegfried Ochs'scher Gesangsverein" gegründet, der 1886 sein erstes eigenständiges Konzert mit dem Berliner Philharmonischen Orchester (heute Berliner Philharmoniker) veranstaltete und sich 1887 in Philharmonischer Chor Berlin umbenannte.
Nach 37 Jahren unter der Prägung von Ochs übernahm von 1929 bis 1933 Otto Klemperer die künstlerische Leitung des Chores. Es folgten Carl Schuricht (bis 1935), Günther Ramin (bis 1945) und von 1945 bis zu seinem Tod im Jahr 1981 der Komponist und Dirigent Hans Chemin-Petit. Von 1982 bis 2002 stand der Chor unter der Leitung von Uwe Gronostay. Seit 2003 ist Jörg-Peter Weigle künsterlischer Leiter des Philharmonischen Chors Berlin.
Der Philharmonische Chor Berlin, einer der renommiertesten und traditionsreichsten Oratorienchöre Deutschlands, ist seit seiner Gründung dem Gesamtspektrum der Oratorienliteratur verpflichtet. Neben Standardwerken der Chormusik bringt er auch regelmäßig Unbekanntes oder Neues zur Aufführung. Zahlreiche Werke, die heute zur Standardliteratur zu zählen sind, wurden durch den Philharmonischen Chor Berlin ur- oder für Deutschland erstaufgeführt, so zum Beispiel Anton Bruckners Te Deum, Das klagende Lied von Gustav Mahler, Der Feuerreiter von Hugo Wolf und Das Unaufhörliche von Paul Hindemith. Seit 1963 die neue Philharmonie eröffnet wurde, singt der Philharmonische Chor Berlin regelmäßig in diesem Haus. Er hat zur Zeit rund 100 aktive Mitglieder.
Brandenburger Symphoniker, Orchester
Griffiths, Howard, Dirigent
Howard Griffiths wurde in England geboren und studierte am Royal College of Music in London. Seit 1981 lebt er in der Schweiz. Seit der Saison 2007/08 ist Howard Griffiths neuer Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt/Oder.
Howard Griffiths war zehn Jahre lang Künstlerischer Leiter des Zürcher Kammerorchesters und ist weltweit als Gastdirigent mit vielen führenden Orchestern aufgetreten; dazu gehören das Royal Philharmonic Orchestra London, das Orchestre National de France, das Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Radios, das Israel Philharmonic Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Warschauer Philharmonie, das Sinfonieorchester Basel, die London Mozart Players, das Orquesta Nacional de España, verschiedene Rundfunkorchester in Deutschland (NDR, SWR und WDR), das Polnische Kammerorchester, sowie das English Chamber Orchestra und die Northern Sinfonia.
In der jährlichen „New Year’s Honours List“, die Queen Elizabeth II jeweils zum Neujahrstag bekannt gibt, wurde Howard Griffiths 2006 wegen seiner Verdienste um das Musikleben in der Schweiz zum „Member of the British Empire“ (MBE) ernannt.




















