Miniaturoper, © Theater an der Wien

Arme Leute


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ÜBER DIE VERANSTALTUNG


Gleb Sedelnikows einaktige Oper in 13 Briefen "Arme Leute" (1973), nach dem gleichnamigen Briefroman von Fjodor Dostojewski, wird am Theater an der Wien inszeniert.

 

Makar und Warwara leben beide in ärmlichsten Verhältnissen. Warwara wurde von einem reichen Gutsbesitzer verführt und dann sitzengelassen. Sie sträubt sich dagegen, als Prostituierte ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der einsame Beamte Makar hilft ihr durch Geldzuwendungen. Nach außen hin erscheint ihr Verhältnis eindeutig: Ein älterer Mann hält ein junges Mädchen aus. Um nicht weiteres Gerede der Nachbarschaft zu provozieren, beschränken sie ihren Kontakt auf gelegentliche Blicke von Fenster zu Fenster – darüber hinaus schreiben sie einander Briefe. Auf diesem Weg lernen sie sich immer besser kennen, sie schildern ihre Lebensgeschichten, beschreiben ihre Hoffnungen und Ängste und tauschen sich aus über die guten und schlechten menschlichen Erfahrungen, die sie gemacht haben. So entsteht eine Nähe und Vertrautheit, die nach und nach zu tiefer Zuneigung wird. Auf die Dauer reicht jedoch das Geld des Beamten für ein solches Leben nicht aus. Schließlich macht der Gutsbesitzer, der Warwara einst verführte, der jungen Frau einen Heiratsantrag, weil er Erben für seinen Hof braucht. Warwara willigt ein.

 

Besetzung

Musikalische Leitung & 1. Violine, Peter Matzka

Inszenierung, Andreas Bode

Makar Dewuschkin, Martin Winkler

Warwara Dobrossolowa, Petra Barathova



Last update 2012 Editorial Team Classictic.com


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